Kein Tag wie jeder andere: John Degenkolb gewinnt Paris-Roubaix

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit John Degenkolb.

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Fotocredit: Eurosport

12. April
Er war der erste Deutsche seit 119 Jahren, der in der "Hölle des Nordens" triumphierte. Am 12. April 2015 gewann John Degenkolb den Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix.
Nach 253,5 Kilometern, davon 57,5 Kilometer über das berüchtigte Kopfsteinpflaster, setzte sich Degenkolb im Sprint einer siebenköpfigen Spitzengruppe durch. Der Geraer ging großes Risiko, schloss wenige Kilometer vor dem Ziel im Alleingang die Lücke zu zwei Ausreißern. Die Taktik wurde belohnt.
Für den damals 26-Jährigen ging ein Kindheitstraum in Erfüllung, wie er nach seinem Erfolg unumwunden zugab. "Ich bin so glücklich und stolz", sagte er. "Das übertrifft alles. Das ist das Rennen, von dem ich immer geträumt habe, es einmal zu gewinnen. Es ist einfach unglaublich."
Seinen Titel konnte Degenkolb bei der Ausgabe 2016 nach seinem Unfall zu Beginn des Jahres nicht verteidigen, arbeitet aber an seinem Comeback. Im Idealfall wolle er bei der Tour de France wieder in Topform sein, sagte er im Interview mit der "Welt".
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