Kein Tag wie jeder andere: Siegesserie von Edwin Moses endet

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Edwin Moses.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

4. Juni

Es war das Ende einer schier unglaublichen Siegesserie. Am 4. Juni 1987 kam 400-Meter-Hürdenläufer Edwin Moses beim Sportfest in Madrid vor der letzten Hürde ins Trippeln. Der US-Amerikaner musste seinen Landsmann Danny Harris ziehen lassen und wurde Zweiter.
Es war die erste Niederlage für Moses seit fast zehn Jahren, seit er sich am 26. August 1977 beim ISTAF in Berlin dem Deutschen Harald Schmid geschlagen geben musste. Dazwischen lagen 122 Siege in Folge für den damals 31-Jährigen.
Während dieser zehn Jahre hatte Moses zweimal den Weltrekord verbessert, wurde 1983 Weltmeister in Helsinki und sicherte sich die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Bereits 1976 in Montreal gewann Moses Olympisches Gold.
Der Boykott der USA 1980 in Moskau verhinderte den ansonsten, Los Angeles schon eingerechnet, nahezu sicheren dritten Olympiasieg von Moses. Wenige Wochen nach seiner Niederlage in Madrid folgte in Rom der zweite Weltmeistertitel in der großen Karriere des US-Amerikaners.
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