Kein Tag wie jeder andere: Attacke auf Kampfrichter bei Olympia

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit einem Skandal bei Olympia.

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Fotocredit: Eurosport

23. August

Am 23. August 2008 kam es am vorletzten Tag der Olympischen Spiele in Peking zu einem handfesten Skandal. Zum Abschluss der Taekwondo-Wettbewerbe streckte der Kubaner Ángel Matos im kleinen Finale der Klasse über 80 Kilogramm den schwedischen Kampfrichter Chakir Chelbat mit einem Fußtritt nieder.
Chelbat hatte Matos kurz zuvor disqualifiziert, weil der seine Verletzungszeit überschritten hatte. Zu dem Zeitpunkt lag der Olympiasieger von Sydney 2000 gegen den Kasachen Arman Tschilamnov mit 3:2 in Führung.
Sowohl Matos als auch dessen ebenfalls ausrastender Trainer Leudis Gonzales wurden daraufhin lebenslänglich von allen Wettkämpfen ausgeschlossen. Zudem wurden dem Kubaner alle Resultate des olympischen Turniers von Peking aberkannt.
"Das ist ein starkes Vergehen am Geist des Taekwondo und der Olympischen Spiele", hieß es in einer Erklärung des Weltverbands. Matos behauptete seinerseits, dass der Kampf absichtlich verschoben wurde, um seinem kasachischen Gegner zur Medaille zu verhelfen.
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