Kein Tag wie jeder andere: Der Tod Bernd Rosemeyers

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Bernd Rosemeyer. Am 28. Januar verunglückte der Rennfahrer bei den Versuch, einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord aufzustellen in Frankfurt tödlich. Er wurde lediglich 29 Jahre alt.

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Fotocredit: Eurosport

Am 28. Januar 1938 verunglückte Bernd Rosemeyer tödlich. Der Autorennfahrer wollte auf der Autobahn in Frankfurt seinen Weltrekord von 432 Kilometer pro Stunde über den fliegenden Kilometer überbieten.
Seinem Rivalen Rudolf Caracciola gelang dies an gleicher Stelle mit 432,692 km/h. Aufgrund starker Winde verzichtete er auf weitere Versuche, warnte auch Rosemeyer.
Rosemeyer startete dennoch, was ihm zum Verhängnis wurde. Genau an der Stelle, vor der Caracciola ihn gewarnt hatte, kam er von der Strecke ab und raste gegen einen Baum. Rosemeyer war auf der Stelle tot. Er wurde nur 29 Jahre alt.
Der gebürtige Lingener wurde in den 1930er Jahren zum Volkshelden. Maßgeblich dazu bei trugen seine Erfolge bei Rennen am Nürburgring, in Donington oder Mailand.
Rosemeyer, der als einziger der deutschen Spitzenfahrer freiwillig bereits Anfang der 1930er Jahre der NSDAP beitrat, wurde auch durch Unterstützung der Partei zu einem der deutschen Stars des Jahrzehnts. Die Rede bei seiner Beisetzung hielt Adolf Hitler.
Der am Tag von Rosemeyers Tod aufgestellte Rekord Carriacolas hat übrigens heute noch Bestand.
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