Es war der Startschuss zu einer der bedeutendsten Sportveranstaltungen der Welt. Am 6. April 1896 wurden in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet. Die Spiele dauerten neun Tage.
Insgesamt 14 Nationen und eine gemischte Mannschaft nahmen an den Spielen teil. Das größte Aufgebot stellte Griechenland mit 102 Startern. Deutschland schickte 19 Sportler nach Athen. Stärkstes Teilnehmerland waren die USA mit elf Olympiasiegen vor den Gastgebern aus Griechenland, die es auf zehn Titel brachten. Goldmedaillen wurden damals allerdings noch keine verteilt. Die Gewinner erhielten eine Silbermedaille.
Die Idee zur Wiederbelebung der Olympischen Spiele hatte der französische Baron Pierre de Coubertin. Coubertin setzte sich bereits seit 1880 für die Neuaufnahme der Spiele ein. 1894 gründete er das IOC (Bild unten) und wurde schließlich zwei Jahre später dessen zweiter Präsident. Auch der Vorschlag, die Spiele im Vierjahresrhythmus stattfinden zu lassen, stammt von Coubertin.
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Schon damals hatten die Olympischen Spiele aber mit teilweise ähnlichen Problemen wie heute zu kämpfen. Die Veranstaltung in Athen wurde fast abgesagt, weil die Kosten dreimal so hoch waren, wie zunächst berechnet. Nur durch Unterstützung des griechischen Königshauses, das sowohl für einen Großteil der Kosten aufkam als auch für die Spiele warb, wurden sie letztlich doch noch ausgetragen.
Dreimal in ihrer Geschichte mussten die Olympischen Spiele abgesagt werden. Die geplanten Spiele 1916 in Berlin fielen dem Ersten Weltkrieg zum Opfer, die Spiele 1940 in Tokio und 1944 in London dem Zweiten Weltkrieg. Die für 2020 in Tokio geplante Veranstaltung wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie auf 2021 verschoben.

Das erste IOC

Fotocredit: Getty Images

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