Kein Tag wie jeder andere: Stan Wawrinka gewinnt die Australian Open in Melbourne

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Stan Wawrinka.

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26. Januar

Er beendete die Siegesserie der "Großen Vier". Seit vier Jahren hatten Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray die Titelgewinne bei den Grand-Slam-Turnieren unter sich ausgemacht – bis zum 26. Januar 2014, als Stan Wawrinka bei den Australian Open in Melbourne triumphierte.
Das Match des Schweizers gegen Djokovic im Viertelfinale wurde dabei zum Highlight des Turniers. Über fünf Sätze lieferten sich die beiden ein packendes Duell, das Wawrinka schließlich mit 9:7 im Finaldurchgang für sich entschied.
Das Spiel war die Neuauflage eines weiteren denkwürdigen Duells zwischen dem Serben und dem Eidgenossen ein Jahr zuvor an gleicher Stelle. Damals siegte Djokovic mit 12:10 im Entscheidungsdurchgang.
Das Endspiel 2014 gegen Nadal war im Vergleich dazu fast schon deutlich. Wawrinka war gegen den von Rückenproblemen geplagten Spanier über weite Strecken der dominierende Spieler und siegte mit 6:3, 6:2, 3:6 und 6:3. "Ich habe so gut gespielt, wie in meinem ganzen Leben zuvor noch nie", urteilte Wawrinka über seinen Auftritt. "Ich weiß noch nicht, ob ich träume. Das werde ich wahrscheinlich morgen herausfinden".
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