Es war eine der schlimmsten Tragödien in der Geschichte des Fußballs. Am 2. Januar 1971 verloren im Ibrox Park in Glasgow 66 Menschen ihr Leben.
Im Derby zwischen Celtic und den Rangers schoss Jimmy Johnstone nur eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit die Führung für Celtic. Viele Rangers-Fans verließen schon das Stadion, als in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich für ihren Klub fiel.
Laut ersten Augenzeugenberichten wollten Aufgrund des Jubels zahlreiche Rangers-Fans umkehren und stießen mit anderen Besuchern zusammen, die das Stadion gerade verließen. Später wurde dieser Darstellung widersprochen, und es hieß, alle Besucher seien in die gleiche Richtung unterwegs gewesen.
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Im Getümmel entstand eine Massenpanik. Mehrere Besucher stürzten, und durch einen verhängnisvollen Domino-Effekt wurden immer mehr Fans mitgerissen. Die Metallgeländer gaben dem Druck nach. Menschen stürzten in die Tiefe, wurden erdrückt oder zu Tode getrampelt.

Der Ibrox Park in Glasgow nach dem Drama 1971

Fotocredit: Imago

Nach der Katastrophe wurde der Ibrox Park komplett umgebaut.
Die Stehplätze wurden abgeschafft und das Fassungsvermögen des Stadions stark reduziert.
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