Kein Tag wie jeder andere: Max Schmeling besiegt Joe Louis

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Max Schmeling. Am 19. Juni 1936 besiegte der Ex-Weltmeister Joe Louis in einem legendären Kampf in New York. Schmeling bezeichnete den Fight später als den bedeutendsten Kampf seiner Karriere.

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Fotocredit: Eurosport

Am 19. Juni 1936 standen sich Max Schmeling und Joe Louis in New York gegenüber. Louis war haushoher Favorit. Der "braune Bomber" galt als unbezwingbar, hatte zuvor noch keinen Kampf verloren.
Der Fight gegen Schmeling sollte für den US-Amerikaner die Generalprobe vor dem Kampf um die Weltmeisterschaft werden. Stattdessen wurde er aber zur Sternstunde in Schmelings Karriere. Der Deutsche schlug seinen Rivalen in der zwölften Runde K.o.
Schmeling, immerhin Ex-Weltmeister, sagte: "Das war schon mein bedeutendster Kampf. Ich will nicht sagen, dass es der schwerste war, aber für mich war es der entscheidende Kampf meiner Karriere."
Das Geheimnis des Erfolgs war Schmelings Taktik. In genauer Filmanalyse studierte er Louis‘ Kämpfe und sah, dass dieser nach einer Serie von Schlägen die Angewohnheit hatte, den linken Arm kurz sinken zu lassen. Schmeling nutzte das gnadenlos aus.
"Ich habe da etwas gesehen, was mich zuversichtlich macht", verriet der damals 31-Jährige schon vor dem Kampf den Journalisten. Er wurde ausgelacht. Doch nach Schmelings Triumph erinnerte man sich an die Aussage, die in den USA im Anschluss zum geflügelten Wort wurde.
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