Kein Tag wie jeder andere: Olympia-Aus für Südafrika

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem Olympia-Aus für Südafrika. Am 12. August 1964 wurde Südafrika aufgrund des Apartheidsproblems im Land von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. Die Sperre dauerte bis 1992.

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Fotocredit: Eurosport

Es war ein einschneidender Moment für Südafrika und in der Geschichte des Sports. Am 12. August 1964 entschied das IOC unter Avery Brundage, Südafrika von Olympischen Spielen auszuschließen.
Grund war die Apartheidpolitik des Landes. Schwarzen Südafrikanern und Südafrikanerinnen wurde die Teilnahme an Sportveranstaltungen oder Mitgliedschaft in einem Sportverein verboten.
"Das IOC gibt sich weder mit der Behauptung des Nationalen Olympischen Komitees für Südafrika zufrieden, dass es keine schwarzen Athleten von Format gebe, noch mit seiner Erklärung, dass der Sport aufgrund der Apartheid-Politik der Regierung ebenfalls getrennt gehalten werden müsse", hieß es in einer Erklärung von Brundage.
In den 1960er Jahren hatte sich der Druck auf das IOC erhöht, wie "deutschlandfunk.de" berichtet. Afrikanische Staaten hatten mit Boykott gedroht, falls Südafrika weiter die Teilnahme erlaubt wird und erhielten Unterstützung der Sowjetunion. Auch schwarze US-Amerikanische Sportler hatten mit einer Nicht-Teilnahme gedroht. Schließlich gab das IOC nach.
Nach dem Ende der Apartheid 1990 nahm Südafrika 1992 bei den Sommerspielen in Barcelona erstmals wieder an Olympia teil.
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