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Silvester bei den Sportstars: Zwischen Pflicht und Party - Zverev und Skispringer an Neujahr gefordert
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Publiziert 31/12/2024 um 14:45 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev rutscht als erster ins neue Jahr, die Basketballerinnen feiern gemeinsam - und Alfred Gislason widmet sich einer Flasche Rotwein. Silvester variiert bei den Sportstars zwischen Pficht und Party. Zverev etwa ist am Neujahrstag in Australien auf dem Platz gefordert und auch die Skispringer bei der Vierschanzentournee können in Garmisch-Partenkirchen nur kurz feiern.
Top fun and fails 2024
Quelle: Eurosport
Alexander Zverev kennt den "Vorteil" aus unzähligen Matches, aufgrund seiner Teilnahme am United Cup in Vorbereitung auf die Australian Open genießt der Tennisstar nun einen weiteren: Er darf dank sieben Stunden Zeitverschiebung das neue Jahr als einer der ersten deutschen Sportler begrüßen.
Und eigentlich ist der Rahmen ja auch perfekt. In Australien herrscht Sommer, seine Freundin Sophia begleitet ihn ebenso wie sein Bruder Mischa. Allein: Wegen des Sports wird die Party für den 27-Jährigen, der in diesem Jahr endlich seine Karriere mit einem Grand-Slam-Titel krönen will, nicht im Vordergrund stehen. Denn am 1. Januar geht es gegen Kasachstan um den nächsten Sieg.
Wie natürlich auch für die deutschen Skispringer um Pius Paschke, bei denen das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen erneut die Abendgestaltung an Silvester diktiert.
Golden Girls an Silvester (fast) vereint
Andere Sportlerinnen und Sportler können es dagegen locker bis ausgelassen angehen. Die 3x3-Olympiasiegerinnen etwa verstehen sich nicht nur auf dem Court gut, sondern verbringen teilweise sogar die Feiertage zusammen. "Silvester schnappe ich mir wieder Sonja (Greinacher; d. Red.), und dann werde ich das Jahr mit ihr ausklingen lassen. Also beste Gesellschaft", kündigte Svenja Brunckhorst an, die ihre aktive Karriere nach Paris beendet hat. Zumindest an Silvester ist also ein Teil des "Teams des Jahres" wieder vereint.
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Party mit Nowitzki: Die 3x3-Gold-Team im Interview bei Eurosport
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Elisa Mevius hingegen hat nicht ganz so erholsame Feiertage: "Ich gehe wieder in die USA zurück. Ich habe leider nicht so viel frei. Ich fahre nach San Francisco, meine Freunde kommen mich besuchen. Und an Silvester haben wir tatsächlich noch ein Spiel. Aber wenn man gewinnt - Happy New Year, dann geht es los."
Kein Party-Verbot für Handballer
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason, 65, wird es ruhiger angehen lassen. Kurz vor dem Beginn der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft will der Isländer aber "eine gute Rotweinflasche aufmachen" und genussvoll auf das Jahr 2024 mit Olympia-Silber und Platz vier bei der Heim-EM zurückblicken. "Es ist so viel passiert. Und es war ein sehr, sehr schönes Jahr", sagte Gislason im "SID"-Interview.
Gislason vertraut bei den Feierlichkeiten an Silvester zu 100 Prozent auf die Vernunft seiner Spieler. "Ich mische mich da nicht ein. Ich kenne die gut genug, um zu wissen, dass sie sehr vernünftig sind. Sie würden nicht so viel feiern wie meine Generation oder die Generation von Kretzsche (Stefan Kretzschmar, Anm. d. Redaktion) und Kollegen. Die sind so viel vernünftiger geworden, dass ich mir überhaupt keine Sorgen mache", sagte der Isländer lachend.
Kurz nach dem Jahreswechsel, am 3. Januar, beginnt für das deutsche Team in Hamburg die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Dänemark, Norwegen und Kroatien (14. Januar bis 2. Februar 2025). Die letzten Härtetests steigen am 9. und 11. Januar in Flensburg und Hamburg jeweils gegen Brasilien, ehe das Team am 12. Januar sein WM-Quartier im dänischen Silkeborg bezieht.
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(SID)
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