Kein Tag wie jeder andere: Australia II gewinnt am 26. September 1983 den America's Cup und beendet die US-Dominanz

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem America's Cup. Am 26. September 1983 gewann zum ersten Mal nach mehr als einem Jahrhundert eine Mannschaft von außerhalb den USA die legendäre Regatta. Die Australia II sicherte sich die Trophäe.

Australischer Sieg beim America's Cup

Fotocredit: Getty Images

1851 wurde der erste America's Cup im Segeln ausgetragen. Die Regatta war zunächst eine klare Angelegenheit für die Gastgeber. Die ersten 132 Jahre blieb die Trophäe fest in US-Hand. Das änderte sich im September 1983.
Zunächst sah alles nach einem weiteren Sieg der Amerikaner aus. Die Yacht "Liberty" mit Skipper Dennis Conner gewann drei der ersten vier Rennen gegen "Australia II" um Alan Bond und brauchte nur noch einen weiteren Erfolg zum Gesamtsieg.
Doch dann schlug die Stunde der australischen Yacht. Die fünfte und sechste Wettfahrt gingen an die Herausforderer, die sechste sogar mit über drei Minuten Vorsprung. Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der Traditionsveranstaltung fiel die Entscheidung in einem siebten Rennen, das am 26. September ausgetragen wurde.
"Liberty" erwischte den besseren Start und setzte sich mit knappem Vorsprung an die Spitze. Es folgte ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Führung mehrere Male wechselte. Doch "Australia II" hatte das bessere Ende für sich und sorgte für Festtagsstimmung.
In die Geschichte des Landes eingegangen ist die Aussage des damaligen Premierministers von Australien, Bob Hawke, der verkündete: "Jeder Chef, der jemanden entlässt, weil er heute nicht zur Arbeit erscheint, ist ein Arsch."

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