Kein Tag wie jeder andere: Das Wunder vom Wildpark - Karlsruher SC dreht im UEFA-Cup Riesenrückstand gegen Valencia
Publiziert 01/11/2025 um 23:37 GMT+1 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem Karlsruher SC und dem Wunder vom Wildpark. Die Mannschaft von Coach Winfried Schäfer drehte am 2. November 1993 im Rückspiel des UEFA-Cups einen Rückstand gegen den FC Valencia in beeindruckender Weise.
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Es ging als das "Wunder vom Wildpark" in die Europacup-Geschichte ein. Der Karlsruher SC traf 1993 in der zweiten Runde des UEFA Cups auf den FC Valencia. Die Spanier waren favorisiert und untermauerten diese Favoritenstellung mit einem 3:1-Erfolg im Hinspiel.
Dennoch zeigte sich der KSC vor dem Rückspiel in Karlsruhe kämpferisch. Man wollte sich nicht ohne Gegenwehr geschlagen geben, schließlich hätte ein 2:0-Erfolg zum Weiterkommen gereicht. Doch was am 2. November geschah, hatte niemand auch nur zu träumen gewagt.
Nachdem Valencia zunächst die Oberhand hatte, brachte Edgar Schmitt die Gastgeber durch Tore in der 29. und 34. Minute mit 2:0 in Führung. Nur drei Minuten nach dem zweiten Tor erhöhte Rainer Schütterle durch einen Lupfer über Valencias Keeper José Manuel Sempere auf 3:0.
Das 4:0 von Waleri Schmarow kurz nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit brach die Gegenwehr der Spanier endgültig. Schmitt erzielte in der 59. und 63. Minute die Treffer zum 5:0 und 6:0. Kurz vor Abpfiff markierte Slaven Bilic den 7:0-Endstand.
Die Karlsruher Mannschaft wurde nach dem Spiel in der Öffentlichkeit gefeiert. Schmitt erhielt den Spitznamen "Euro-Eddy", Coach Winfried Schäfer wurde zu "Winni Wahnsinn".
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