Kein Tag wie jeder andere: Der Tod von Reinhard Heß - Skisprung-Bundestrainer verstarb 2007 am 24.12.
Publiziert 24/12/2025 um 10:43 GMT+1 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem Tod von Reinhard Heß. Am 24. Dezember 2007 starb der ehemalige Skisprung-Bundestrainer Reinhard Heß an Krebs. Unter Heß feierten Sven Hannawald und Martin Schmitt ihre größten Erfolge.
Reinhard Heß
Fotocredit: Getty Images
Er war der Mann hinter den Erfolgen von Sven Hannawald und Martin Schmitt. An Heiligabend 2007 erlag der ehemalige Skisprung-Bundestrainer Reinhard Heß im Alter von 62 Jahren einem Krebsleiden.
Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Weltmeisterschaft 1993 in Falun übernahm Heß das Amt des Cheftrainers von Rudi Tusch. Er führte die deutschen Adler zurück an die Spitze. Nur ein Jahr später gab es drei Medaillen bei den Olympischen Spielen in Lillehammer, darunter Gold durch Jens Weißflog und mit der Mannschaft.
Ihren Höhepunkt in der Popularität erreichten Heß und das deutsche Skispringen um die Jahrtausendwende durch insgesamt vier WM-Goldmedaillen und zwei Gesamtweltcupsiegen durch Martin Schmitt von 1999 bis 2001 und den legendären "Grand Slam" von Sven Hannawald bei der Vierschanzentournee 2001/02. Nach einer medaillenlosen Weltmeisterschaft 2003 verlor Heß seinen Trainerposten - wohl auch auf Betreiben der Sportler.
Der Krebs wurde bei ihm Anfang 2006 entdeckt. Im Herbst 2007 erfuhr Heß, dass er den Kampf verlieren würde. "Ich habe eine große innerliche Ruhe", wurde er auf "welt.de" zitiert. "Der Tag kann kommen. Aber hoffentlich nicht zu schnell."
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Reinhard Heß
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