18. Dezember 2005 - kein Tag wie jeder andere: DSV-Athleten mit Vierfachsieg beim Weltcup in Osrblie

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit den deutschen Biathleten. Am 18. Dezember 2005 feierten die DSV-Stars einen Vierfachsieg in der Verfolgung von Osrblie (Slowakei). Sven Fischer gewann vor Alexander Wolf, Michael Rösch und dem späteren Olympiasieger Michael Greis.

Osrblie 2005: Alexander Wolf (l.), Sven Fischer (M.) und Michael Rösch stellen das Podium - Michael Greis (nicht im Bild) macht den Vierfachsieg klar

Fotocredit: Getty Images

Den Biathlon-Weltcup in Osrblie im Jahr 2005 dürften die Athleten des Deutschen Skiverbandes lange in guter Erinnerung behalten haben. Nachdem es bereits im Sprint am 16. Dezember einen deutschen Vierfachsieg gegeben hatte, wiederholten die DSV-Athleten dieses Kunststück im Verfolgungsrennen am 18. Dezember.
Sven Fischer lief vor Alexander Wolf, Michael Rösch und Michael Greis als Erster über die Ziellinie. Hinter dem Schweden Carl-Johan Bergman komplettierte Ricco Groß als Sechster das herausragende Mannschaftsergebnis.
"Einfach unglaublich, was wir hier geleistet haben", kommentierte Fischer das Ergebnis. "Von meinem Gefühl her waren wir heute alle gleich stark. Am Ende musste also das Schießen entscheiden. Ich hatte nur einen Fehler, die anderen mehr. Deshalb habe ich gewonnen."
Etwas Pech hatte Michael Greis, der bei beiden Vierfachsiegen als Vierter das Podium jeweils knapp verfehlte. Die große Stunde des Nesselwangers schlug dafür rund zwei Monate später bei den Olympischen Winterspielen in Turin, als er gleich drei Goldmedaillen gewann.

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