Kein Tag wie jeder andere: Deutschland verliert bei der WM 1994 in den USA im Viertelfinale gegen Bulgarien
Publiziert 10/07/2025 um 00:01 GMT+2 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Deutschlands WM-Aus gegen Bulgarien. Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1994 in den USA unterlag die mit großen Ambitionen gestartete DFB-Auswahl gegen Bulgarien. Es war das Ende einer enttäuschenden WM für die Mannschaft.
Jürgen Klinsmann
Fotocredit: Imago
Es war eine der bittersten Niederlagen in der Geschichte der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die als Mitfavorit auf den Titel gestartete DFB-Elf unterlag am 10. Juli 1994 im Viertelfinale der WM 1994 in den USA der Auswahl Bulgariens.
Lothar Matthäus verwandelte in New Jersey nach einem Foul an Jürgen Klinsmann einen Elfmeter in der 48. Minute zur deutschen Führung. Doch ein bulgarischer Doppelschlag von Hristo Stoichkov in der 76. und Yordan Letchkov in der 78. Minute brachte die Mannschaft von Bundestrainer Berti Vogts ins Hintertreffen. Das DFB-Team konnte die Partie nicht mehr drehen und scheiterte.
Die Pleite gegen den Außenseiter aus Bulgarien war das Ende einer WM, die aus deutscher Sicht als Misserfolg zu verbuchen ist. Negativer Höhepunkt war der Stinkefinger von Stefan Effenberg an die pfeifenden deutschen Fans beim Vorrundenspiel gegen Südkorea (Bild unten).
Vogts kritisierte laut "ARD" im Anschluss an das Turnier seine Spieler als "Wohlstandsjünglinge", die "auf nichts mehr verzichten wollen". Experten beanstandeten allerdings auch die veraltete Taktik in der deutschen Mannschaft.
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Stefan Effenberg
Fotocredit: Imago
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