Kein Tag wie jeder andere: Greg Louganis schlägt bei den Olympischen Spielen in Seoul mit dem Kopf auf dem Brett auf

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Greg Louganis. Am 19. September 1988 schlug der US-Amerikaner bei den Olympischen Spielen im Seoul in der Qualifikation vom Drei-Meter-Brett mit dem Hinterkopf am Brett auf. Trotzdem gewann er später die Goldmedaille.

Louganis über dramatische Szene bei Olympia: "Gelähmt durch Angst"

Quelle: Eurosport

Es war einer der dramatischsten Momente bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul 1988. Am 19. September verunglückte Wasserspringer Greg Louganis in der Qualifikation vom Drei-Meter-Brett.
Der Doppel-Olympiasieger von Los Angeles 1984 touchierte beim Zweieinhalb-Salto-Rückwärts gestreckt mit dem Hinterkopf den Rand des Brettes. Stark blutend steigt er aus dem Becken, muss genäht werden und zieht sich eine Gehirnerschütterung zu.
Dennoch trat er einen Tag später zum Finale, für das er sich trotz des misslungenen Sprunges qualifiziert hatte, an und gewann die Goldmedaille. Vom Turm ließ er den nächsten Olympiasieg folgen und wiederholte damit sein Doppelgold von Los Angeles, diesmal mit dem Hintergrund einer neuen US-Amerikanischen Heldengeschichte.
Was damals noch niemand wusste: Louganis war HIV-positiv. Jahre später machte er dies öffentlich. Der Arzt, der die Wunde ohne Handschuhe genäht hatte, wurde auf das Virus getestet, erwies sich aber als negativ. Mehrere Ärzte machten nach Louganis' Enthüllung deutlich, dass nur Gefahr bestanden hätte, wenn der Arzt ebenfalls eine offene Wunde gehabt hätte, zudem habe auch das Chlor im Becken die Infektionsgefahr bereits gesenkt.
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Die großen Olympia-Geschichten: Greg Louganis - ein Leben voller Dramen

Quelle: Eurosport


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