Kein Tag wie jeder andere: Muhammad Ali geht bei Box-Comeback 1980 gegen Larry Holmes unter - Star von Parkinson gezeichnet
Publiziert 01/10/2025 um 23:50 GMT+2 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Muhammad Ali. Am 2. Oktober 1980 trat die Boxlegende zum Comeback wieder in den Ring und ging gegen Larry Holmes unter. Zum einzigen Mal überhaupt in seiner Karriere gab er einen Kampf vorzeitig auf.
Larry Holmes gegen Muhammad Ali
Fotocredit: Getty Images
Was in einer groß angelegten Werbekampagne als "letztes Hurra" angekündigt wurde, geriet zu einem Tiefpunkt in einer großen Karriere. 1978 verkündete Boxlegende Muhammad Ali seinen Rücktritt. Am 2. Oktober 1980 wagte er ein Comeback im WM-Kampf gegen Larry Holmes.
Was der Öffentlichkeit verschwiegen wurde: Ali litt zu diesem Zeitpunkt wohl bereits unter ersten Anzeichen seiner Parkinson-Erkrankung, unterzog sich drei Monate vor dem Duell einer Behandlung und nahm Medikamente.
Der damals 38-Jährige wurde bloßgestellt. Der sieben Jahre jüngere Holmes dominierte nach Belieben. In der zehnten von 15 geplanten Runde gab Ali schließlich auf. Es war das einzige Mal in seiner Karriere, dass der Schwergewichtler einen Kampf vorzeitig beenden musste.
So wollte er seine Karriere jedoch nicht beenden. Er trat im Dezember 1981 zu einem letzten Kampf in Nassau gegen den Kanadier Trevor Berbick an. Dann schon von seiner Krankheit gezeichnet, hatte Ali im "Drama in the Bahamas" keine Chance, hielt aber die kompletten zehn Runden durch.
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