Kein Tag wie jeder andere: NHL-Star Pelle Lindbergh verunglückt am 11. November 1985 bei einem Autounfall tödlich

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem Tod von NHL-Goalie Pelle Lindbergh. Die Eishockey-Legende verstarb am 11. November 1985 an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Das Unglück versetzte die gesamte National Hockey League in einen Schockzustand.

Pelle Lindbergh

Fotocredit: Getty Images

Er war der erste Europäer, der mit der Vezina-Trophy als bester Torhüter in der NHL ausgezeichnet wurde. Am 11. November 1985 starb Pelle Lindbergh an den Folgen eines Autounfalls.
Lindbergh gewann mit Schweden die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid. Im selben Jahr wechselte der Schwede zu den Philadelphia Flyers, konnte sich zunächst aber nicht für das NHL-Team qualifizieren und musste bei den Maine Mariners, dem Farmteam der Flyers, spielen.
Dort glänzte er und schaffte 1982 schließlich endgültig den Aufstieg in die NHL-Mannschaft. Mit seinen überragenden Leistungen hatte Lindbergh maßgeblichen Anteil daran, dass sich Philadelphia für das Stanley-Cup-Finale in der Saison 1984/85 qualifizierte, wo man allerdings den Edmonton Oilers unterlag.
In den frühen Morgenstunden des 10. November 1985 verlor der alkoholisierte Lindbergh die Kontrolle über seinen Wagen und baute einen schweren Verkehrsunfall. Wenige Stunden später wurde er für hirntot erklärt, am 11. November wurden die Maschinen abgestellt.
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