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Kein Tag wie jeder andere: Helmut Recknagel gewinnt 1961 zum dritten Mal die Vierschanzentournee
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Publiziert 08/01/2025 um 08:52 GMT+1 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Helmut Recknagel. Am 8. Januar 1961 gewann er zum dritten Mal die Vierschanzentournee. Recknagel holte sich den Gesamtsieg, obwohl er nur einen Tageserfolg erringen konnte. Zudem war es vor dem letzten Springen ziemlich knapp.
Helmut Recknagel in Innsbruck 1961
Fotocredit: Imago
Es war einer der großen Höhepunkte in einer erfolgreichen Karriere. Am 8. Januar 1961 gewann Helmut Recknagel zum dritten und letzten Mal die Vierschanzentournee.
Der Olympiasieger von Squaw Valley gewann die Tournee bereits zur Saison 1957/58 und 1958/59. 1959/60 konnte der Thüringer seinen Titel nicht verteidigen. Das Team der damaligen DDR boykottierte die Springen, da man sich in der BRD weigerte, die DDR-Flagge zu hissen.
Ein Jahr später durfte Recknagel wieder starten und lag auch ohne Tagessieg vor dem Abschlussspringen 4,2 Punkte vor dem Österreicher Otto Leodolter in Führung.
Beim Springen in Bischofshofen, das erst am 8. Januar ausgetragen wurde, waren Recknagel und Leodolter die dominierenden Athleten. Am Ende sprang Recknagel mit 229,1 Punkten aber nicht nur zum Tagessieg, sondern auch zum Erfolg in der Gesamtwertung.
Gold von der Groß- und Bronze von der Normalschanze bei der Nordischen Ski-WM 1962 in Zakopane waren seine letzten ganz großen Erfolge. 1964 beendete er seine Karriere als Skispringer.
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Quelle: Eurosport
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