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Kein Tag wie jeder andere: Andrei Kivilev stürzt tödlich - Drama bei Paris-Nizza 2003 führt zur Helmpflicht
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Publiziert 11/03/2026 um 23:55 GMT+1 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem tödlichen Sturz von Andrei Kivilev. Am 12. März 2003 starb der Kasache nach einem schweren Sturz bei Paris - Nizza tags zuvor. Das Unglück hatte Konsequenzen: Der Radsport-Weltverband UCI führte daraufhin die Helmpflicht ein.
Gedenken an Andrei Kivilev: Sein kasachischer Landsmann Alexander Vinokourov erinnert 2003 bei seinem Sieg bei Paris - Nizza an den tödlich gestürzten Cofidis-Profi
Fotocredit: Getty Images
Es sollte ein "Heimspiel" werden für Andrei Kivilev - doch ausgerechnet in seiner französischen Wahlheimat fand er den Tod. Ein schwerer Sturz auf den letzten Kilometern der 2. Etappe des Radrennens Paris - Nizza (mit Ziel in seinem Wohnort Saint-Etienne) kostete den Kasachen am 12. März 2003 das Leben.
Zu schwer waren seine Verletzungen, nach 16 Stunden gaben die Ärzte den Kampf um den 29-Jährigen auf, der 2001 Vierter der Tour de France geworden war.
Die Tragödie aber hatte ein Nachspiel. Denn Kivilevs Teamarzt erklärte, ein Helm hätte die Folgen des Aufpralls zumindest so abmindern können, dass der junge Familienvater den Unfall wohl überlebt hätte. Zu diesem Zeitpunkt aber war ein Helm im Rennen nicht Vorschrift, sondern nur Empfehlung für die Radprofis.
Der Weltverband reagierte und führte die Helmpflicht ein - längst nicht zur Freude aller Spitzenfahrer.
Radsport-Weltverband führt Helmpflicht ein
Doch was die Profis einst 1991 noch mit Protesten und Streiks verhinderten, wurde nun tatsächlich umgesetzt: Niemand mehr darf hektische Sprints mit weit über 60 km/h oder wilde Abfahrten bis über die 100 km/h-Grenze ungeschützt bestreiten.
Der tödliche Sturz hat somit seitdem nicht alle, aber sehr viele Radprofis vor schweren Verletzungen bewahrt.
Jahre später bat Kivilevs Sohn den Tour-de-France-Chef darum, seinen Vater zum Tour-Sieger von 2001 zu erklären, um an ihn zu erinnern.
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