Kein Tag wie jeder andere: Cassius Clay wird Muhammad Ali - Olympiasieger ändert 1964 seinen Namen

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Muhammad Ali. Am 6. März 1964 änderte die spätere Boxlegende seinen Namen von Cassius Clay in Muhammad Ali. In seiner Karriere machte er sich nicht nur durch seine Erfolge sondern auch seine politische Haltung einen Namen.

Aus Clay wird Ali: Eine olympische Geschichte für die Ewigkeit

Quelle: Eurosport

Muhammad Ali ist für viele der größte Sportler aller Zeiten. Dies eben nicht nur wegen seiner herausragenden sportlichen Erfolge und seiner legendären Großmäuligkeit, sondern gerade auch aufgrund seiner mutig vertretenen Überzeugungen außerhalb des Boxrings.
Wenige Tage nachdem er Ende Februar als krasser Außenseiter durch einen Sieg über Sonny Liston erstmals Schwergewichts-Weltmeister geworden war, schockierte er die Öffentlichkeit mit seinem Bekenntnis zu "Nation of Islam".
Am 6. März 1964 verkündete der Anführer dieser radikalen Bewegung, Elijah Muhammad, dass der als Cassius Clay zum Olympiasieger und Weltmeister gewordene Star fortan den Namen Muhammad Ali tragen werde.
Wie ernst es Ali damit war, bewies er 1967: Mit Verweis auf seine religiösen Überzeugungen verweigerte er mitten im von ihm scharf verurteilten Vietnam-Krieg den Wehrdienst. Dafür blieb er für über vier Jahre vom Boxsport ausgeschlossen, bevor der oberste Gerichtshof zu seinen Gunsten entschied. Erst 1970 nahm er seine Karriere wieder auf - und wurde durch legendäre Kämpfe zu "The Greatest".
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Ali schlägt Foreman im Rumble in the Jungle 1974 im Zaire

Quelle: SNTV

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Olympic games - Atlanta 1996 Opening Ceremony : Muhammad Ali lights the Olympic flame

Quelle: Eurosport


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