Kein Tag wie jeder andere: Die Alinghi gewinnt den America's Cup 2003 - erster Sieg für europäische Yacht

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem Sieg der Alinghi beim America's Cup. Am 1. März 2003 gewann zum ersten Mal eine europäische Yacht die berühmteste Segelregatta der Welt. Als Sportdirektor gehörte Olympiasieger Jochen Schümann mit zum Team.

Die Alinghi gewinnt den America'sCup

Fotocredit: Getty Images

Deutscher Zeit am 1. März 2003 gewann zum ersten Mal eine europäische Yacht den prestigeträchtigen America’s Cup. Vor der Küste von Auckland besiegte die Schweizer Yacht Alinghi den Titelverteidiger aus Neuseeland.
Vor der Finalregatta war es zu Unstimmigkeiten gekommen. Ernesto Bertarelli, Besitzer der Alinghi, verpflichtete mehrere neuseeländische Segler um Russel Coutts, die zuvor noch mit Team New Zealand den America’s Cup für sich entschieden hatten.
Mit Jochen Schümann, den Olympiasieger von Montreal, Seoul und Atlanta, gehörte als Sportdirektor auch ein Deutscher zum Team.
Das Finale war eine überraschend deutliche Angelegenheit. Team New Zealand gewann keine einzige Wettfahrt, und schon nach der fünften Regatta stand die Alinghi als Sieger fest. In gleich drei Wettfahrten hatten die Neuseeländer einen technischen Defekt und mussten aufgeben. Die Schweizer Sieger konnten die Trophäe beim America’s Cup 2007 verteidigen, verloren sie dann aber bei der Ausgabe 2010.
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Die Alinghi gewinnt den America'sCup

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