Kein Tag wie jeder andere: Muhammad Ali entzündet Feuer bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta
Publiziert 19/07/2026 um 01:28 GMT+2 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Muhammad Ali. Am 19. Juli 1996 entzündete die Box-Legende das Olympische Feuer bei der Eröffnungsfeier zu den Sommerspielen in Atlanta. Der Moment ging in die Geschichte der Olympischen Sommerspiele ein.
Muhammad Ali entzündet das olympische Feuer bei den Spielen 1996 in Atlanta
Fotocredit: Getty Images
Das Entzünden des olympischen Feuers gehört zu den Höhepunkten jeder Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Den vielleicht berühmtesten Moment gab es am 19. Juli 1996, als Box-Legende Muhammad Ali die Ehre hatte.
Bis zum entscheidenden Augenblick wurde geheim gehalten, wer der finale Fackelträger war. Als Alis Name verkündet wurden, riefen zahlreiche Zuschauer im Olympiastadion seinen Namen und feierten ihn.
Der von seiner Parkinson-Krankheit bereits schwer gezeichnete Ausnahme-Athlet stand auf der Bühne. Mit zitternden Händen entzündete er das Feuer und rührte Millionen Zuschauer weltweit. Vielen wurde erst dadurch klar, wie weit fortgeschritten die Erkrankung bei ihm war.
"Meine linke Hand zitterte wegen Parkinson, die rechte vor Angst. Aber ich habe es irgendwie mit beiden hingekriegt, das Ding anzuzünden", wird Ali später im Schweizer "Tagesspiegel" zitiert.
Der Boxer, der sich zuvor zurückgezogen hatte, kehrte damit in die Öffentlichkeit zurück. Muhammad Ali starb am 3. Juni 2016 im Alter von 74 Jahren.
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