Kein Tag wie jeder andere: Sebastian Vettel kollidiert mit Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber beim GP der Türkei
Publiziert 30/05/2026 um 00:30 GMT+2 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Sebastian Vettel und Mark Webber. Am 30. Mai 2010 kollidierten die beiden Red-Bull-Piloten beim Großen Preis der Türkei in Istanbul. Anschließend gaben sich Vettel und Webber gegenseitig die Schuld an dem Unfall.
Sebastian Vettel Istanbul 2010
Fotocredit: Getty Images
Das verhagelte die Stimmung bei Red Bull gründlich. Am 30. Mai 2010 kam es beim Großen Preis der Türkei in Istanbul zu einem Crash zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber. Webber lag in Führung, als Vettel in der 40. von 58 Runden zum Überholversuch ansetzte. Es kam zur Kollision. Vettel schied aus.
Webber verlor viel Zeit, rettete aber immerhin noch Rang drei ins Ziel. Sieger des Rennens wurde der damals für McLaren fahrende Lewis Hamilton.
Beide Red-Bull-Piloten waren nach dem Rennen sichtlich sauer und gaben dem jeweils anderen die Schuld. Vettel zeigte seinem australischen Teamkollegen den Vogel.
"Für mich sind die Bilder eindeutig. Ich bin innen und von daher gehört die Kurve eigentlich mir. Ich habe mich nur noch auf das Anbremsen konzentriert. Dann hat es plötzlich einen Schlag getan - und das Rennen war vorbei", sagte der Heppenheimer. Das sah Webber anders. "Sebastian und ich waren auf gleicher Höhe, als er ganz plötzlich und für mich unerwartet nach innen gezogen ist", sagte er.
Trotz der null Punkte von Istanbul sicherte sich Vettel am Ende der Saison seinen ersten WM-Titel. Webber beschloss das Jahr als Dritter.
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Sebastian Vettel, Istanbul 2010
Fotocredit: Getty Images
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