Vierschanzentournee - Kein Tag wie jeder andere: Auftakt zur ersten Tournee der Skispringer am Neujahrstag 1953
Publiziert 01/01/2026 um 00:01 GMT+1 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit der "Geburt" der Vierschanzentournee. Am 1. Januar 1953 begann in Garmisch-Partenkirchen mit dem Neujahrsspringen die erste Vierschanzentournee. Erster Gesamtsieger der Veranstaltung war der Österreicher Sepp Bradl.
Die Vierschanzentournee
Fotocredit: Getty Images
Erste Pläne für eine Vierschanzentournee gab es bereits 1949. Die österreichischen Skispringer Helmut Ziegler und Emmerich Pepeunig sowie ihr deutscher Kollege Franz Rappenglück hatten die Idee für eine deutsch-österreichische Springertournee.
Bis zur Umsetzung sollte es aber noch fast vier Jahre dauern. Am 1. Januar 1953 begann in Garmisch-Partenkirchen die erste Vierschanzentournee. Schon damals wurde in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen gesprungen.
Die Reihenfolge der Wettkämpfe war allerdings noch eine andere. Das Neujahrsspringen bildete den Auftakt, danach folgten Oberstdorf, Innsbruck und Bischofshofen. Bei der zweiten Tournee wurde erstmals der heute übliche Zeitplan mit dem Beginn in Oberstdorf Ende Dezember durchgeführt.
Erster Sieger des Traditionswettbewerbs war der Österreicher Sepp Bradl, nach dem inzwischen das Skisprung-Stadion in Bischofshofen benannt ist. Es sollte fünf Jahre dauern, bis mit Helmut Recknagel zum ersten Mal ein Deutscher die Tournee gewann.
Rekordsieger ist der Finne Janne Ahonen mit fünf Erfolgen. Sven Hannawald aus Deutschland, dem Polen Kamil Stoch und Ryoyu Kobayashi aus Japan gelang es jeweils, alle vier Einzelspringen der Tournee innerhalb einer Saison zu gewinnen.
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Sven Hannawald jubelt 2002 in Bischofshofen über den Sieg bei der Vierschanzentournee
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