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Zehnkampf-König Neugebauer ist Deutschlands Sportler des Jahres 2025 - Shorttrackerin Sophie Dziadek schreibt Geschichte
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Update 21/12/2025 um 22:29 GMT+1 Uhr
Zehnkämpfer Leo Neugebauer und Biathletin Franziska Preuß sind Deutschlands Sportler*innen des Jahres 2025. Das wurde bei der traditionsreichen Wahl im Kurhaus von Baden-Baden verkündet. Bei der erstmals abgehaltenen Wahl zur Special Olympics Sportlerin setzte sich Eisschnellläuferin Sophie Dziadek aus Bayern durch. Mannschaft des Jahres wurde die Basketball-Nationalmannschaft der Männer.
Leo Neugebauer ist Deutschlands Sportler des Jahres 2025
Fotocredit: Getty Images
Mit knapp 1000 Punkten Vorsprung verwies Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer den Schwimmer Florian Wellbrock, Gewinner von vier Goldmedaillen bei der diesjährigen WM, auf Platz zwei.
Dritter wurde der Radrennfahrer Florian Lipowitz, der im Sommer bei der Tour de France im Gesamtklassement auf Rang drei gefahren war.
"Ich war vor zwei Jahren schon als Newcomer des Jahres hier, ich freue mich so sehr, zurück zu sein", sagte Neugebauer, der die Trophäe aus den Händen seines Vaters erhielt.
"Dieses Ding wird heute Abend richtig gefeiert", ergänzte der 25-Jährige.
Die Top 5 der Wahl 2025 - Sportler des Jahres:
- 1. Leo Neugebauer (Leichtathletik) 2343 Punkte
- 2. Florian Wellbrock (Schwimmen) 1377
- 3. Florian Lipowitz (Radsport) 1140
- 4. Lukas Märtens (Schwimmen) 786
- 5. Vinzenz Geiger (Nordische Kombination) 669
Franziska Preuß (31), die in diesem Jahr den Gesamtweltcup sowie WM-Gold in der Verfolgung gewonnen hatte, setzte sich mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 48 Punkten vor der Sportgymnastin Darja Varfolomeev durch, die im vergangenen Jahr in Baden-Baden triumphiert und sich im August bei der WM fünf Goldmedaillen gesichert hatte.
Dritte wurde Schwimmerin Anna Elendt, die in Singapur sensationell den WM-Titel über 100 m Brust in deutscher Rekordzeit geholt hatte.
Die Top 5 der Wahl 2025: Sportlerin des Jahres:
- 1. Franziska Preuß (Biathlon) 1749 Punkte
- 2. Darja Varfolomeev (Rhythmische Sportgymnastik) 1701
- 3. Anna Elendt (Schwimmen) 880
- 4. Nathalie Armbruster (Nordische Kombination) 861
- 5. Julia Taubitz (Rodeln) 728
Die Wahl der Basketballer zur Mannschaft des Jahres überraschte kaum. War dies doch der verdiente Lohn für den im September gewonnenen EM-Titel.
Basketball-Europameister machen das Rennen
Schon vor zwei Jahren war das Team in Baden-Baden geehrt worden, damals hatten sich die Basketballer in Manila zum Weltmeister gekürt. "Es ist schön, wieder hier oben zu stehen", sagte Andreas Obst.
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Deutschlands Basketballer bei der Wahl in Baden Baden
Fotocredit: Getty Images
Ebenfalls ausgezeichnet wurden in der Kurstadt die Hockey-Nationalmannschaft der Männer auf Platz zwei, die in Mönchengladbach bei der Heim-EM triumphiert hatte, sowie die 4x100-m-Staffel der Frauen auf Rang drei, die in Tokio zu WM-Bronze gesprintet war.
Dziadek erste Special Olympics Sportlerin des Jahres
Erstmals ist in diesem Jahr im Rahmen der Sportler-des-Jahres-Gala in Baden-Baden eine Special Olympics Sportlerin des Jahres gekürt worden - und die Premierensiegerin kommt aus dem Shorttrack.
Bei der Wahl setzte sich Eisschnellläuferin Sophie Dziadek aus Bayern durch. Gekürt wurde die 18-Jährige von einer Jury, der unter anderem Fußballstar Thomas Müller, Handball-Nationalspieler Julian Köster und der ehemalige Skirennläufer Felix Neureuther angehörten.
Neureuther hält Laudatio: "Es ist höchste Zeit, dass ..."
Neureuther, Botschafter von Special Olympics Deutschland, hielt am Sonntagabend im Kurhaus von Baden-Baden auch die Laudatio für Dziadek. "Es ist höchste Zeit, dass Athletinnen und Athleten von Special Olympics selbstverständlich auf dieser Bühne stehen", hatte der 41-Jährige zuvor gesagt. Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung.
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Felix Neureuther hält Laudatio für Sophie Dziadek
Fotocredit: Getty Images
Für die Auszeichnung im Rahmen der 79. Ausgabe des Sportler des Jahres waren zuvor zehn Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Sportarten nominiert worden. Die Wahl soll die sportlichen Leistungen von Menschen mit geistiger Behinderung würdigen und mehr Sichtbarkeit schaffen.
Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland, bezeichnete die Ehrung von Dziadek als "historischen Schritt". Die Shorttrackerin selbst sagte: "Ich hoffe, dass viele Menschen dadurch erfahren, wie stark und vielfältig wir Athletinnen und Athleten von Special Olympics sind."
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(SID)
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