Bahnrad-EM: Emma Hinze und Franziska Brauße haben bei der Bahnrad-EM Gold in Zeitfahren und Einerverfolgung

Der Goldrausch geht weiter: Emma Hinze und Franziska Brauße haben bei der Bahnrad-EM im schweizerischen Grenchen für die nächste deutsche Goldmedaillen gesorgt. Einen Tag nach dem EM-Titel von Lea Sophie Friedrich im Einzelsprint gewann Hinze Gold im Zeitfahren, Brauße triumphierte im Finale der Einerverfolgung gegen die Britin Josie Knight. Mieke Kröger holte in der Disziplin zudem Bronze.

"Was für eine klasse Vorstellung": Hinze holt Gold im Zeitfahren

Quelle: Eurosport

Die 25-jährige Hinze, amtierende deutsche Radsportlerin des Jahres und dreifache Europameisterin 2022, unterstrich ihre starke Form und fuhr knapp vor Zeitfahr-Weltmeisterin Taky Marie-Divine Kouame aus Frankreich ins Ziel. Mannschaftskollegin Pauline Grabosch, die am Vortag im deutschen Einzelsprint-Finale Friedrich unterlegen war und Silber gewann, wurde Fünfte.
Weltmeisterin Brauße wurde ihrer Favoritinnenrolle gerecht und sicherte sich auch den Kontinentaltitel in der Verfolgung. "Man steht unter Druck, wenn man im Weltmeistertrikot an den Start geht, aber ich konnte das gut umsetzen", kommentierte Brauße ihren Erfolg: "Die Qualifikation hat gezeigt, dass die Form in die richtige Richtung geht."
Am Donnerstag hatten Brauße und Kröger mit der Mannschaft die erfolgreiche Titelverteidigung verpasst und Bronze geholt.
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Brauße macht EM-Gold in Einzelverfolgung perfekt

Quelle: Eurosport

Im Omnium-Wettbewerb der Männer verpasste Routinier Roger Kluge knapp das Podium und wurde Vierter.
Nach vier Disziplinen fehlten dem 37-Jährigen zwei Punkte zum Bronzerang. Gold gewann der französische Weltmeister Benjamin Thomas.
(SID)
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