Tödlich erkrankt: Olympia-Ikone Sir Chris Hoy macht Diagnose öffentlich - Medaillensammler bleiben noch wenige Jahre

Der sechsfache Olympiasieger Sir Chris Hoy hat öffentlich gemacht, dass er seine Krebserkrankung nicht überleben werde: Ihm bleiben laut seinen Angaben aus Sicht der behandelnden Ärzte nur noch zwei bis vier Jahre zu leben. Der 48-Jährige erklärte nun in der "Times", dass sein Prostata-Krebs metastasiert habe und nun in einem Stadium sei, das die Knochen befallen habe und damit tödlich sei.

Chris Hoy mit seinen drei Olympia-Goldmedaillen von Peking

Fotocredit: Getty Images

Im September 2023 war die Krebskrankheit bei Hoy diagnostiziert worden, der sich daraufhin einer Chemotherapie unterzog.
Er wisse aber bereits seit einem Jahr, dass seine Erkrankung inzwischen tödlich sei, so der Schotte, der derzeit bei der Bahnrad-WM als Experte in Kopenhagen für die "BBC" in Einsatz ist.
Mit sechs Bahnrad-Goldmedaillen zwischen 2004 und 2012 und einer Silbermedaille aus dem Jahr 2000 ist der Publikumsliebling einer von Großbritanniens erfolgreichsten Olympioniken. Dazu kommen elf WM-Titel in seiner langen Karriere, die er 2013 beendet hatte. 2009 war er von der Queen zum Ritter geschlagen worden.
"Man macht sich bewusst, dass man Glück hat, dass es Medikamente gibt, die man nehmen kann, um das so lange wie möglich abzuwehren", so der zweifache Vater über seine Erkrankung. "Ich fühle mich trotz der tödlichen Erkrankung glücklich", betonte er.
Auf Instagram meldete sich Hoy jetzt auch aus Kopenhagen bei seinen Fans und versicherte: "Ich fühle mich fit, stark und positiv und bin überwältigt von der Liebe und Unterstützung, die meiner Familie und mir entgegengebracht wird."

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Olympic Archive - Beijing 2008 - Track Cycling - Chris Hoy Triple gold

Quelle: Eurosport


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