Und das wird wohl für immer so bleiben. Mit elf Titeln als Trainer ist der frühere Profi in der Basketball-Profiliga NBA die Nummer eins, ähnlich erfolgreich war nur Red Auerbach, der in den 50ern und 60ern die Dynastie der Boston Celtics prägte. Am Donnerstag wird Meistermacher Jackson 75 Jahre alt.

Jackson, als Spieler zweimal mit den New York Knicks Champion (1970, 1973), hat mit den Größten der Großen gearbeitet. Sechsmal führte der US-Amerikaner aus Deer Lodge/Montana die Chicago Bulls um NBA-Ikone Michael Jordan in den 90er Jahren zum Titel, danach triumphierte er weitere fünfmal mit den Los Angeles Lakers um den im Januar verstorbenen Kobe Bryant.

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"Weisheit übertrifft immer Stärke", hat Jackson einmal gesagt. Der Vater von fünf Kindern zieht Kraft aus Meditation, ist von asiatischer Philosophie inspiriert und wird "Zen Master" genannt. Acht Bücher hat er schon geschrieben, etwa "Eleven Rings: The Soul of Success" oder "More Than a Game".

2011 beendete Jackson seine Trainerkarriere und wechselte hinter den Schreibtisch. 2014 wurde Jackson Teampräsident der Knicks, für die er elf Jahre gespielt hatte. Er sollte die stolze Franchise zurück zu altem Glanz führen - der Plan ging gründlich daneben. 2017 kam es zur Entlassung, seither hat Jackson, der jahrelang mit Lakers-Präsidentin Jeanie Buss liiert war, keinen Posten mehr übernommen.

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