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DBB-Frauen erreichen EM-Viertelfinale: Medaillentraum lebt nach Sieg gegen Großbritannien weiter - nun gegen Belgien
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Publiziert 22/06/2025 um 20:09 GMT+2 Uhr
K.o.-Runde erreicht, der Medaillen-Traum lebt: Deutschlands Basketballerinnen haben bei der EM das Viertelfinalticket gebucht. Die Mannschaft um Starspielerin Leonie Fiebich gewann das entscheidende Gruppenspiel gegen Großbritannien 80:67 (48:32) und schloss die Vorrundengruppe D mit zwei Siegen bei einer Niederlage als Zweiter ab.
Erneut überzeugend: Frieda Bühner
Fotocredit: SID
Im Mittelkreis posierten Leonie Fiebich und Co. nach dem Sprung ins Viertelfinale für die Kameras, auf den Tribünen klatschten die Fans im Takt. Die deutschen Basketballerinnen haben beim Heimspiel in Hamburg überzeugend ihr Minimalziel erreicht und dürfen weiter von einer EM-Medaille träumen. Doch nach dem 80:67 (48:32) gegen Großbritannien wartet in Titelverteidiger Belgien nun ein ganz anderes Kaliber.
"Wir wissen ganz gut, wie wir gegen sie spielen müssen. Wir haben sie schon mal geschlagen", sagte Alexandra Wilke bei MagentaSport und meinte damit den Sieg in der Gruppenphase bei den Olympischen Spielen von Paris.
Die Vorrunde in der Hansestadt habe "unfassbar viel Spaß gemacht", das Team eine "superschöne Zeit" erlebt. Bundestrainerin Lisa Thomaidis war "stolz auf das Team. Es war gut, dass jeder etwas beitragen konnte. Wir wollen unsere Starter nicht verbrennen." Die Belgierinnen seien "eines der besten Teams in der Welt. Es wird ein tolles Spiel."
Deutschland schloss die Gruppe D mit zwei Siegen bei einer Niederlage als Zweiter hinter Spanien ab. Damit reist das Team am Montag mit frischem Selbstvertrauen in die griechische Hafenstadt Piräus, wo die Finalrunde stattfindet.
Letzte Medaille vor 28 Jahren
Ziel der deutschen Mannschaft, die nach dem Auftaktsieg gegen Schweden (89:76) gegen Mitfavorit Spanien (60:79) verloren hatte, ist die erste Medaille seit EM-Bronze 1997. Gegen Belgien gab es in der Vorbereitung - ohne die WNBA-Profis - allerdings zwei klare Pleiten.
Den Grundstein für das Weiterkommen im Spiel gegen Großbritannien legten die DBB-Frauen am Sonntagabend mit einer starken Anfangsphase. Mit ganz viel Willen und großer Leidenschaft ließ die deutsche Mannschaft trotz einer Schwächephase im dritten Viertel nie einen Zweifel aufkommen und verabschiedete sich mit einer weiteren Basketball-Party von ihren heimischen Fans.
Beste deutsche Werferin vor 3414 Zuschauern in der erneut ausverkauften Inselpark Arena in Hamburg war Frieda Bühner mit 17 Punkten. Luisa Geiselsöder und WNBA-Champion Fiebich kamen jeweils auf 14 Zähler. Zur Erinnerung: Bei der EM vor zwei Jahren hatte Deutschland in der Vorrunde in Ljubljana noch weitaus knapper gegen die Britinnen (62:61) gewonnen.
Unbeeindruckt von der ersten Turnierniederlage gegen Spanien hatte Thomaidis vor der Partie angekündigt, "bereit" zu sein: "Wir müssen gewinnen, um weiter eine Medaille jagen zu können."
Aufholjagd der Britinnen
Den Worten der Chefin ließ das deutsche Team um die WNBA-Stars Fiebich und Luisa Geiselsöder von Beginn an Taten folgen. Etwas mehr als drei Minuten waren gespielt, als ein 12:2 auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Und Deutschland blieb auf dem Gaspedal. Dank eines 14:0-Laufs und einer ganz starken Defense mit sechs Minuten und zehn Sekunden ohne britischen Korb stellten die DBB-Frauen bis zur ersten Viertelpause auf 26:8.
Auch in der Folge feierten die Fans in Hamburg jede erfolgreiche Aktion der deutschen Mannschaft frenetisch. Doch obwohl Fiebig mit einem verwandelten Dreier direkt auf 29:8 erhöhte, verloren die Aktionen nun an Durchschlagskraft und Konzentration. Vorne fielen die Körbe nicht mehr, hinten fehlte der Zugriff.
Und so waren die Britinnen 15 Minuten vor dem Ende plötzlich bis auf fünf Punkte dran (53:48). Doch angeführt von Fiebich, Geiselsöder und der erneut starken Bühner zog das deutsche Team wieder davon.
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(SID)
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Quelle: Perform
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