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Basketball-EM: Türkei droht nach Prügelei mit Gegner und Polizei mit Rückzug - Skandal-Spiel gegen Georgien
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Publiziert 05/09/2022 um 02:30 GMT+2 Uhr
Die türkische Nationalmannschaft droht nach einem vermeintlichen tätlichen Angriff gegen NBA-Profi Furkan Korkmaz mit einem vorzeitigen Rückzug aus dem EM-Turnier. Nach einem Feldverweis im vierten Viertel soll Korkmaz während des Duells mit Gastgeber Georgien (83:88) in den Gängen der Arena in Tiflis angegangen worden sein. Dies sagte Omer Onan, Vizepräsident des türkischen Basketballbundes.
Georgien - Türkei
Fotocredit: Getty Images
Der Vorfall begann bereits auf dem Spielfeld, als Korkmaz und Georgiens Duda Sanadze aneinander gerieten. Kurios: Die Konfrontation blieb zunächst unbemerkt, die Uhr lief während der Auseinandersetzung weiter.
Als die Schiedsrichter die Situation bemerkten, flogen die beiden Spieler vom Platz. Im Anschluss kam es zur endgültigen Eskalation, schilderte Onan weiter. "Als Furkan durch den Flur in Richtung Umkleide ging, wurde er von georgischen Spielern, die nicht im Kader waren und dem runter geworfenen Georgier und einigen Polizisten angegriffen", so Onan.
"Ein Spieler, der auf dem Weg zur Umkleide ist, sollte nicht attackiert werden! Nach dem Ende des Spiels haben uns rund 30 Polizisten in einen Kampf verwickelt. Das muss man sich mal vorstellen – wir haben uns mit der georgischen Polizei geprügelt! Ich habe mich bereits an den Weltverband gewandt", erklärte er das weitere Vorgehen.
Die türkische Delegation forderte die Herausgabe von Kamerabildern, die den Vorfall eingefangen haben könnte. Sollte dies nicht geschehen, werde das Team nicht mehr antreten. Georgiens Coach Ilias Zouros sagte in der Pressekonferenz nach dem Spiel, er habe nichts von einem derartigen Vorfall mitbekommen.
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(SID)
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