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EM 2025: Nationalmannschaft um Dennis Schröder und Franz Wagner tankt durch Sieg gegen Spanien Selbstvertrauen
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Update 22/08/2025 um 13:06 GMT+2 Uhr
Die deutschen Basketballer ziehen viel Selbstvertrauen aus dem erfolgreichen EM-Test in Spanien. "Wir haben das Spiel kontrolliert und haben vor allem in der ersten Hälfte gut in der Verteidigung gespielt", sagte Bundestrainer Álex Mumbrú nach dem 106:105 nach Verlängerung bei "MagentaSport": "In der Verlängerung haben wir in den letzten Minuten sehr gute Entscheidungen getroffen."
Dennis Schröder ging im EM-Test vorweg
Fotocredit: SID
Während Dirk Nowitzki Deutschland bereits als Europameister tippte, gab dieser magische Moment von Anführer Dennis Schröder den Weltmeistern auf dem Weg zur Generalprobe nach Köln ganz viel Selbstvertrauen.
Neun Sekunden auf der Uhr, der Kapitän persönlich hebt den Ball irgendwie zum Sieg in den Korb: Bei der Zitterpartie in Spanien bewiesen die deutschen Basketballer sechs Tage vor EM-Start trotz einiger Wackler, dass sie langsam in Medaillenform kommen.
"Die Spanier sind sehr stark und haben einen guten Coach, der viele verschiedene Verteidigungen gegen uns spielt. Sie sind erfahren. Deshalb war es ein sehr geiles Spiel. Es war ein guter Test", sagte Schröder am "MagentaSport"-Mikrofon nach dem 106:105 nach Verlängerung gegen den Europameister im vorletzten EM-Test in Madrid. 105 kassierte Punkte seien jedoch "zu viel. Da müssen wir hingucken und besser werden. Aber Sieg ist Sieg."
Vor dem letzten Vorbereitungsspiel am Samstag (19:00 Uhr), wenn es vor 19.000 Zuschauern in der Kölner Lanxess Arena erneut gegen die Iberer geht, mahnte auch Bundestrainer Álex Mumbrú weiter zu höchster Konzentration.
Weidemann und Kratzer als STreichkandidaten
"Es wird hart, weil es das zweite Spiel ist. Spanien arbeitet schon daran, was sie besser machen können. Deshalb wird es ein hartes Spiel. Wir müssen weiter hart arbeiten", sagte der 46-Jährige.
Bis zum Beginn der EM-Gruppenphase am kommenden Mittwoch im finnischen Tampere gegen Montenegro muss Mumbrú indessen noch zwei Spieler aus seinem 14er-Kader streichen.
Nelson Weidemann und Leon Kratzer, die in Madrid ohne Einsatzminuten blieben, dürfte es wohl am ehesten treffen. Aber auch spielerisch bleiben noch ein paar Baustellen, auch wenn Nowitzki bei einer Umfrage des Weltverbandes FIBA jüngst EM-Gold für seine Landsleute vorhersagte.
Zwar zeigten die Deutschen im Vergleich zur Supercup-Niederlage gegen Serbien, dass sie Mumbrús schnellen Spielstil mehr und mehr verinnerlichen, durch leichte Fehler ließen sie die Spanier jedoch immer wieder herankommen.
Mumbrú kritisiert "hergeschenkte" Punkte
Nach guter Leistung in der ersten Hälfte habe Deutschland im zweiten Durchgang einfache Punkte "hergeschenkt", so Mumbrú. Obendrein schlug die schwache Dreierquote von 26 Prozent heftig ins Kontor, gerade die Stars Schröder (2/9) und Franz Wagner (0/6) hatten von außen arge Probleme.
Und was macht Mut für die EM? Unter anderem Isaac Bonga, der eine überragende Vorbereitung spielt und in Spanien mit elf Rebounds am Brett dominierte. Dennoch wurde in Madrid erneut deutlich, dass die NBA-Stars Schröder (24 Punkte) und Wagner (19 Punkte) Deutschlands Lebensversicherung im Kampf um EM-Gold sind.
Immer wenn Wagner schnell zum Korb zog, war der junge Berliner kaum zu stoppen. Schröder legte mit zusätzlich zehn Assists ein Double-Double auf und machte mit dem entscheidenden Wurf in der Verlängerung den Unterschied aus. Wenn der Anführer auch bei der EM so aufdreht, kann Nowitzkis Prognose wahr werden.
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(SID)
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Quelle: Perform
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