NBA einigt sich auf Anti-Tanking-Reformen

Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA hat im Kampf gegen das sogenannte "Tanking" Maßnahmen ergriffen. Wie die Liga am Donnerstag mitteilte, einigten sich die Klubs auf Reformen, um das absichtliche Verlieren von Spielen zu verhindern. Demnach werden die schlechtesten drei NBA-Teams leicht schlechtere Chancen auf einen hohen Pick im Draft erhalten.

NBA-Boss Adam Silver ist ein Gegner des Tankings

Fotocredit: SID

Die NBA hat seit Längerem ein Problem damit, dass Vereine Spiele herschenken, um weit unten in der Tabelle zu landen und im Draft bessere Aussichten auf die besten Talente zu erhalten. Bislang hatten die schlechtesten Mannschaften die größten Chancen, in der sogenannten "Lottery" das Recht zugelost zu bekommen, im Draft an erster Stelle auszuwählen.
Die Reformen, die ab 2027 in Kraft treten, zielten darauf ab, "Anreize für die Teams zu beseitigen, ihrer Position im Draft Vorrang vor dem Gewinnen von Spielen einzuräumen", und sollen die Gewinnchancen der Teams in der Lottery ausgleichen, hieß es in einer Erklärung der NBA.
Im Zuge dessen wurde auch die Anzahl der Mannschaften, die an der Lottery teilnehmen, von 14 auf 16 erhöht. Gleichzeitig darf kein Team zweimal in Folge den ersten Pick bekommen; auch ist ein Top-fünf-Pick in drei aufeinanderfolgenden Jahren nicht möglich.
(SID)
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