NBA-Allstar Jimmy Butler muss die Chicago Bulls verlassen: "Drogendealer hatten mehr Moral"

Der sechsmalige NBA-Champion Chicago Bulls hat seinen einzigen Allstar für den Neuaufbau geopfert. Jimmy Butler (27) wurde von den Bulls an die Minnesota Timberwolves abgegeben, das bisherige Gesicht der Franchise spielt dort wieder unter dem ehemaligen Bulls-Trainer Tom Thibodeau. Der Abschied erfolgt unfreiwillig. Butlers Privattrainer Travelle Gaines kritisierte den Trade scharf.

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Auf Twitter griff er Bulls-General-Manager Gar Forman an. "Die schlechteste Kultur in der Liga. Ich habe Drogendealer getroffen, die mehr Moral hatten als der GM. Er ist ein Lügner, und jeder weiß es", schrieb der 36-Jährige.
Im Gegenzug erhielt Chicago die Profis Zach LaVine und Kris Dunn sowie den siebten Pick im NBA-Draft am Donnerstag in Brooklyn/New York. Mit diesem wählte Chicago Lauri Markkanen aus, der bei der Verteilung der Talente als erster in Finnland geborene Spieler ausgewählt wurde.
Butler, in Rio Olympiasieger mit dem Team USA, hatte bis zuletzt betont, in Chicago bleiben zu wollen. "Wir haben einen Jungen abgegeben, den wir wirklich mögen", rechtfertigte Bulls-Vizepräsident John Paxson den Schritt. "Wir haben heute Abend eine Richtung eingeschlagen. Wir setzen auf junge Spieler, wir werden diszipliniert und geduldig sein."
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