NBA Finals: Oklahoma City Thunder holen mit Isaiah Hartenstein ersten Matchball gegen Indiana Pacers - Jalen Williams überragt
VonJan Zesewitz
Update 17/06/2025 um 11:47 GMT+2 Uhr
Isaiah Hartenstein und Oklahoma City Thunder stehen kurz vor dem Titelgewinn in der NBA. OKC gewann Spiel fünf gegen die Indiana Pacers in eigener Halle 120:109, ging in der Finalserie mit 3:2 erstmals in Führung und hat nun zwei Matchbälle. Überragender Mann bei den Thunder war Jalen Williams mit 40 Punkten, Superstar und Liga-MVP Shai Gilgeous-Alexander kam auf 31 Zähler.
Highlights: Oklahoma City einen Sieg vom Titel entfernt
Quelle: Perform
"Jalen ist einfach unglaublich - auf und neben dem Platz. Heute hat er die Verantwortung übernommen, und wie. Wir vertrauen ihm total", sagte Hartenstein, der als zweiter deutscher Profi nach Dirk Nowitzki (2011) den NBA-Titel gewinnen kann.
Der Center spielte wieder von Beginn an - und wie: Nach 41 Sekunden eröffnete Hartenstein die Partie mit einem spektakulären Dunk. In seinen knapp 21 Minuten auf dem Parkett erzielte der 27-Jährige zwar insgesamt nur vier Punkte, überzeugte dafür aber mit acht Rebounds.
Oklahoma kann nun am Donnerstag (Ortszeit) bei den Pacers oder drei Tage später in eigener Halle den Titel perfekt machen.
OKC hatte in der Serie mit 0:1 und 1:2 in Rückstand gelegen, nun gelangen erstmals einem Team zwei Siege in Folge. Und das überzeugend: Beim 11:12 im ersten Viertel lagen Hartenstein und Co. letztmals in Rückstand, zur Pause stand es schon 59:45. Einzig beim 95:93 acht Minuten vor Schluss wackelte der Sieg noch einmal.
Überlegener Sieg der Thunder beim Heimspiel
"Heute war es das exakt gleiche Spiel wie Spiel eins. Nur haben wir draus gelernt und es besser gemacht, das zeichnet dieses Team aus", sagte Williams, der auf sechs Rebounds und vier Assists kam. In der ersten Begegnung hatte Oklahoma im letzten Viertel noch eine 15-Punkte-Führung aus der Hand gegeben.
Bester Werfer der Pacers war Pascal Siakam mit 28 Zählern. Sorgen gibt es dagegen um Star Tyrese Haliburton. Der Point Guard, der seit Spiel zwei angeschlagen ist, verließ das Spiel im ersten Viertel mit Schmerzen in der rechten Wade, kam später aber zurück. Mehr als vier Punkte, alle durch Freiwürfe, waren nicht drin.
"Er ist nicht bei 100 Prozent, das ist ziemlich klar", sagte Pacers-Cheftrainer Rick Carlisle: "Aber ich glaube nicht, dass er das nächste Spiel verpassen wird. Wir waren in der Pause besorgt, und er bestand darauf zu spielen... aber er ist nicht bei 100 Prozent. Es gibt viele Spieler in der Serie, die das nicht sind."
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Highlights: Thunder feiern irres Comeback gegen Pacers
Quelle: Perform
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