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LeBron James vor Karriereende? Star der L.A. Lakers nach Play-off-Aus gegen Timberwolves zwischen Ende und Wende
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Publiziert 01/05/2025 um 11:38 GMT+2 Uhr
LeBron James ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit den Los Angeles Lakers aus den NBA-Play-offs geflogen. Auch das fünfte Duell in der 1. Runde ging mit 96:103 an die Minnesota, die die Serie mit 4:1 für sich entschieden. Für den 40-jährigen James könnte es das letzte Spiel seiner Karriere gewesen sein. Nach dem Spiel ließ die Basketball-Legende ihre Zukunft völlig offen.
LeBron James: Zwischen Ende und Wende
Fotocredit: Getty Images
Ganz am Ende eines Abends in bittersüßer Abschiedsstimmung hielt LeBron James auf dem Weg aus der Kabine kurz bei Sohn Bronny an und inne. "Ich wünsche Dir eine schöne Sommerpause", sagte der große James zum kleinen James: "Wir sehen uns, wenn wir uns sehen." Ob das jemals wieder auf dem NBA-Parkett sein wird, steht in den Sternen. Einiges deutet auf eine Zeitenwende hin, bei den Los Angeles Lakers und in einem ganzen Sport.
"Ich weiß es nicht. Ehrlich, ich habe darauf keine Antwort", sagte Papa James auf die zwangsläufige Frage nach seiner Zukunft. Mit einer 96:103-Heimniederlage in Spiel fünf gegen die Minnesota Timberwolves hatten sich der King und sein designierter Thronfolger Luka Doncic aus den NBA-Play-offs verabschiedet. Für einen der größten Basketballer der Geschichte - manche sagen: den Allergrößten - könnte es ein Farewell für immer gewesen sein.
"Ich muss mich jetzt erstmal mit meiner Familie zusammensetzen", sagte der 40-Jährige. Seine Optionen: Er könnte weitermachen bei den Lakers, wo er eine Spieler-Option für die kommende Saison über 52,6 Millionen Dollar besitzt. Oder der Sportmilliardär zieht einen Schlussstrich - ein Wechsel zu einem anderen Team ist unrealistisch.
Das Publikum jedenfalls, in L.A. nicht nur aus Stars und Sternchen, sondern auch aus feinfühligen Fans bestehend, verharrte nach Spielende in ehrfürchtiger Stille. Gut möglich, dass gerade der Vorhang für eine weitere "Purple and Gold"-Ikone gefallen war - wenngleich James zwar höchst respektiert, aber nie derart geliebt wurde wie seine Lakers-Ahnen Kareem Abdul-Jabbar, Magic Johnson und Kobe Bryant.
James ist ein Vollendeter
Doch selbst einen Kareem, der mit 42 zurücktrat, übertrifft James in puncto Ausdauer: Gegen die Wolves aus Minneapolis (wo die Lakers bis 1960 spielten, woher ihr Teamname rührt), beendete der beste Werfer der NBA-Geschichte seine 22. Saison. 2003 hatte James debütiert, 2024 schrieb der der viermalige Champion Geschichte, als er erstmals gemeinsam mit seinem Sohn in der NBA spielte.
James ist ein Vollendeter, könnte besten Gewissens zurücktreten. Zumal ihm gegen Minnesota seine 40 Jahre anzumerken waren - wenngleich noch niemand in diesem Basketball-Alter auf ähnlichem Niveau gespielt hat. Aber: "Ich weiß es wirklich noch nicht."
Die Lakers jedenfalls regeln schon die Thronfolge: In Doncic, der saisonmittig in einem irrwitzigen Trade aus Dallas kam, ist der Superstar für das nächste Jahrzehnt bereits gefunden - wenngleich bislang nur bis 2026 gebunden. Dass der Slowene mit James schon jetzt um den Titel hätte spielen können, war weder erwartet noch verlangt worden - dazu fehlt es dem Kader an Tiefe und Klasse.
Deshalb wird der findige General Manager Rob Pelinka weiter an den Neu-Lakers basteln. Ein weiterer Topstar soll möglichst her, es mangelt auffallend auf der Center-Position, auch beim Schlussakt gegen die Wolves.
"Nach einem solchem Ende", sagte Trainer JJ Reddick, der sich im Premierenjahr viel Vertrauen erarbeitete, "herrscht immer eine Mischung aus Enttäuschung und Dankbarkeit". Ihm und Doncic gehört die Zukunft der bald jameslosen Lakers.
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(SID)
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Quelle: MagentaTV
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