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Olympia 2024 - Basketball: DBB-Team will Goldmedaille mit Schröder und Wagner - diese Gründe machen richtig Mut
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Update 26/07/2024 um 19:24 GMT+2 Uhr
Die deutsche Basketballnationalmannschaft um Fahnenträger Dennis Schröder und NBA-Star Franz Wagner startet am Samstag gegen Japan in das olympische Turnier. Als amtierender Weltmeister zählt das Team automatisch zu den Medaillenanwärtern, und die DBB-Auswahl von Headcoach Gordon Herbert ist mittlerweile noch stärker als im letzten Jahr - Eurosport nennt die zentralen Gründe für diesen Umstand.
"Vielleicht sogar Gold": Femerling setzt auf DBB-Team
Quelle: Eurosport
Dennis Schröder blickte überzeugt und entschlossen auf den Boden des Presseraums in der Uber Arena zu Berlin, als Gordon Herbert, der auf dem Podium neben ihm saß, gewohnt ruhig und stoisch antwortete.
Ein Journalist hatte gefragt, was das Ziel bei den Olympischen Spielen in Paris für die DBB-Auswahl sei. Der Headcoach schilderte, dass er in den nächsten Tagen die Spieler frage und darüber entscheiden ließe. Wer den Blick Schröders in diesem Moment sah, brauchte jedoch keine weiteren Worte mehr.
Der Fahnenträger hat ein klares Ziel und wirkt gewohnt selbstbewusst. Auch weil er weiß, dass der Olympia-Kader noch stärker ist als das Weltmeisterteam von 2023 - und dafür gibt es Gründe.
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Der Core kennt sich blind
Schröder, Maodo Lo, Niels Giffey, Johannes Voigtmann, Franz Wagner, Daniel Theis, Johannes Thiemann und Andreas Obst spielten allesamt bereits bei der EuroBasket 2022 in Deutschland, als die DBB-Herren Bronze gewannen. Ein Jahr später bildeten sie allesamt auch den Core des Weltmeisterkaders, unter anderem ergänzt durch Isaac Bonga und Moritz Wagner (fehlte 2022 verletzungsbedingt). Alle diese Jungs stehen nun im Olympia-Kader und kennen sich daher - auf und abseits des Parketts - bestens.
Ergänzt wird das Team durch Nick Weiler-Babb, der 2022 beim Bronze-Gewinn dabei war, und Oscar da Silva, der die letzten zwei Jahre in Barcelona spielte. “Ich hoffe, dass sie stärker sind und vielleicht sogar eine Goldmedaille gewinnen” sagt Eurosport-Experte Patrick Femerling über den aktuellen Kader.
Und, was gerne übersehen wird: Bei den letzten Olympischen Spielen in Tokio spielten Lo, Giffey, Voigtmann, Moritz Wagner, Thiemann und Obst bereits für Deutschland. Erfahrung, Teamchemie, blindes Verständnis, Winner-Mentality und eine klare Rollenverteilung: All diese Aspekte sind ganz klare Stärken der Deutschen - vor allem im Vergleich zu anderen Teams. Seit drei Jahren hat die DBB-Auswahl alles auf Paris ausgerichtet und ist zu einer eingeschworenen Einheit geworden, die blindes Vertrauen in die eigenen Stärken hat und sich als Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt.
Franz Wagner ist nicht zu stoppen
Franz Wagner hat sich nicht nur zum bestbezahlten deutschen Sportler der Welt entwickelt, sondern vor allem auch zum wichtigsten Scorer der deutschen Nationalmannschaft. Schröder führt das Team als Leader an, leitet den Spielaufbau und ist als Initiator nicht wegzudenken. Doch der 2,08-Meter-Allrounder ist es auch, der das Team in der Offense immer mehr trägt - das beweisen seine Statistiken von EM (15,2 Punkte, 4,0 Rebounds, 1,7 Assists pro Spiel) und WM (16,8 Punkte, 6,5 Rebounds, 3,0 Assists pro Spiel).
Seine Penetration vom Flügel, der Distanzwurf, die Übersicht, das Lesen der Transition und die unfassbare Palette an Finishes in der Zone machen den 22-Jährigen schlicht unberechenbar. Bei diesem Turnier gibt es keinen Spieler, der den Forward der Orlando Magic defensiv im Eins-gegen-Eins stoppen kann. Dadurch wird er nicht nur selbst scoren, sondern regelmäßig Platz für seine Mitspieler schaffen - Andi Obst freut sich schon.
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Fiebert Olympia entgegen: Franz Wagner
Fotocredit: SID
In der Vorbereitung auf Paris war Franz bereits der zentrale Scorer seines Teams, was 27 Punkte gegen Japan und 18 Zähler gegen das Team USA beweisen.
Keine Angst vor Team USA
Kann man denselben Fehler zweimal hintereinander begehen? Das US-Basketball-Team kann es! In Vorbereitung auf die WM letztes Jahr standen sich die USA und Deutschland in Abu Dhabi gegenüber. Es war ein Spiel, das die deutschen beherrschten (71:55-Führung im dritten Viertel), bis ein später Run der US-Boys doch noch einen 99:91-Sieg brachte. Doch die Deutschen waren die wahren Gewinner der Partie. Schröder und Voigtmann betonten später, dass dies der entscheidende Grund für ihr Vertrauen in den Gewinn der Goldmedaille gewesen sei, weil sie von da an gewusst hätten, dass sie dieses Team USA schlagen könnten.
Genau das gleiche war Anfang der Woche in London der Fall. Die Deutschen führten zum Ende des dritten Viertels mit 71:68 und hätten das Ding gewonnen, wenn LeBron James nicht gewesen wäre. Entscheidend jedoch: Schröder und Co haben erneut gespürt, dass sie die US-Boys schlagen können - durch Fast Breaks, schnelles Movement in der Halfcourt-Offense und Offensivrebounds. Jedwede Form von Nervosität oder Ehrfurcht haben sie durch dieses Testspiel abgelegt. Femerling sieht dies ähnlich und betont, dass auf deutscher Seite nun "kein falscher Respekt da ist, der die Mannschaft hemmt".
Abschied für Gordon Herbert
Gordon Herbert wird sich nach dem Turnier als Nationaltrainer zurückziehen und den FC Bayern übernehmen. Allein schon aus Dankbarkeit für seine Arbeit und aus Wertschätzung werden Schröder, Wagner und Co alles dafür tun, so erfolgreich wie möglich abzuschneiden. Diese Motivation wird das Team zusätzlich antreiben und auf ein neues Level hieven.
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Herbert hatte im Mai seinen Rücktritt angekündigt
Fotocredit: SID
Wenn das Unterfangen "Paris" am Samstag mit dem Auftaktspiel gegen Japan (ab 13:30 Uhr live bei Eurosport und im Liveticker) startet, sollte es also niemanden wundern, wenn Dennis Schröder wieder überzeugt und entschlossen schauen wird.
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Fahnenträger? Schröder: "Ein wichtiges Statement"
Quelle: Perform
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Quelle: Perform
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