In der fast gefüllten Arena Carioca 1 feierten die Amerikaner bereits ihren 24. Sieg in Serie bei Sommerspielen, zuletzt hatte es im Halbfinale 2004 in Athen gegen Argentinien eine Pleite gesetzt. Dagegen bleibt der Traum der Spanier vom Olympiasieg unerfüllt, für NBA-Routinier Pau Gasol war es wohl die letzte Chance auf Gold. Der 36-Jährige hielt seine Mannschaft lange im Spiel und war mit 23 Punkten bester Werfer seines Teams.
Topscorer in der Mannschaft von Trainer Mike Krzyzweski war Klay Thompson (Golden State Warriors) mit 22 Punkten. Daneben überragte DeAndre Jordan von den LA Clippers mit 16 Rebounds. "Spanien ist ein gutes Team, sie hatten immer wieder mal einen guten Lauf. Aber wir hatten immer eine Antwort parat", sagte Thompson. Das Team USA zeigte nach durchwachsener Vorrunde mit schwer erkämpften Erfolgen gegen die möglichen Finalgegner aber erneut keine Glanzleistung.
Serbien erreichte das Endspiel nach einem unerwartet deutlichen 87:61 (35:14)-Sieg über Australien. Auch bei der WM 2014 in Spanien waren die USA im Finale auf die Serben getroffen und hatten den Gegner auseinandergenommen (129:92). In der Vorrunde von Rio war es dagegen eng (94:91).
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Die US-Stars wirkten am Freitag mitunter unkonzentriert, es haperte im Zusammenspiel, in der Offense war zu wenig Bewegung. Die Spanier nutzten dies zu selten und holten kaum Rebounds. Für die USA, die bei Olympia ohne die Superstars LeBron James und Stephen Curry antreten, war es der 52. Länderspielsieg nacheinander. Im Jahr 2006 waren die NBA-Profis im WM-Halbfinale an Griechenland gescheitert.
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