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Arnd Peiffer kündigt sich für Olympia an: Dritter Platz im Sprint von Antholz
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Publiziert 19/01/2018 um 15:32 GMT+1 Uhr
In Richtung Olympische Spiele kommt Arnd Peiffer immer besser in Form. Der Deutsche holte mit 42 Sekunden Rückstand Platz drei und sicherte sich somit den ersten Einzel-Podestplatz dieser Saison. Direkt hinter ihm kam der Franzose Martin Fourcade (+ 12,8) ins Ziel, der allerdings eine halbe Minute später gestartet war. Johannes Thingnes Bö lief trotz Schießfehler im Gepäck zum Sieg.
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Arnd Peiffer stahl dem "Antholz-Experten" Simon Schempp bei dessen Lieblingsweltcup die Show. "Heute war es nicht ganz einfach, da bin ich etwas stolz, dass es geklappt hat. Liegend hatte ich keinen schlechten Wind, stehend habe ich mich ordentlich zusammengerissen", sagte der frühere Sprint-Weltmeister am ARD-Mikrofon:
Besser waren nur die beiden Dominatoren des Winters. Der Norweger Johannes Thingnes Bö holte sich trotz einer Strafrunde seinen siebten Saisonsieg vor dem sechsmaligen Gesamtweltcupsieger Martin Fourcade. Mit seinem 16. Podestplatz nacheinander baute der Franzose aber seine famose Rekordserie aus.
Doll zweitbester Deutscher
Genau drei Wochen vor den Winterspielen in Südkorea verpassten die anderen Schützlinge von Bundestrainer Mark Kirchner jedoch die Top 10. Weltmeister Benedikt Doll (Breitnau) musste zwar viermal in die Strafrunde, wurde als 13. dennoch zweitbester Deutscher. Erik Lesser (Frankenhain), der den Skijägern des Deutschen Skiverbandes (DSV) mit zwei dritten Plätzen die zuvor einzigen Podestplatzierungen des Winters beschert hatte, erreichte nach drei Strafrunden Platz 15.
Schempp (Uhingen), der fünf seiner zwölf Weltcupsiege in Antholz gefeiert hatte, leistete sich ebenfalls drei Fehler am Schießstand und kam auf Platz 20. Johannes Kühn (Reit im Winkl/3) verpasste als 19. knapp die zweite Teilnorm für die Olympischen Spiele, Roman Rees (Schauinsland/2) landete bei seinem ersten Start in Antholz auf Rang 29.
Der Schießstand im 1642 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Antholz gilt aufgrund der Höhe ohnehin schon als schwer zu bewältigen, teilweise starke und schnell wechselnde Windböen machten das Schießen am Freitag noch komplizierter. So verbauten sich sowohl Schempp als auch Doll und Lesser bereits mit jeweils zwei Fehlern beim Liegendanschlag eine Spitzenplatzierung.
Lesser: "Habe ordentlich gelitten"
"Ich weiß nicht, wo die Fehler waren, sonst hätte ich reagiert. Die Windfahnen haben mir kein eindeutiges Bild angezeigt", sagte Lesser:
Fortgesetzt wird der letzte Weltcup vor dem Saisonhöhepunkt am Samstag mit den Verfolgungsrennen (ab 13:15 Uhr/live bei Eurosport). Bei den Frauen geht Weltmeisterin Laura Dahlmeier als Zweite in vielversprechender Position in ihr Lieblingsrennen. "Ich mag den Verfolger sehr gern. Da muss man viermal schießen und ich denke, das kommt mir entgegen. Die Ausgangslage ist perfekt", sagte Dahlmeier, die unter anderem im Jagdrennen 2017 den WM-Titel geholt hatte.
Zum Abschluss der stimmungsvollen Olympia-Generalprobe finden am Sonntag (ab 12:30 Uhr) noch die beiden Massenstart-Wettkämpfe statt. Nach einer kurzen Pause bereiten sich die Biathleten in Hochfilzen auf die Olympischen Spiele vor, ehe am 5. Februar der Flieger nach Südkorea abhebt.
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