Biathlon-EM: Elias Seidl verpasst Podest bei Europameisterschaft knapp - starker Auftakt für DSV in Sjusjøen

Die deutschen Biathleten sind mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung in die Europameisterschaften im norwegischen Sjusjøen gestartet - auch wenn eine Medaille am Ende denkbar knapp verpasst wurde. Vor allem Nachwuchshoffnung Elias Seidl sorgte im Einzelrennen über 20 Kilometer für Aufsehen. Den Sieg sicherte sich der Franzose und zweifache Weltmeister Antoine Guigonnat.

Highlights: Krimi im Einzel - Seidl verpasst EM-Medaille hauchdünn

Quelle: Eurosport

Guigonnat kommt jedoch angesichts der starken Konkurrenz im eigenen Verband aktuell nicht im Weltcup zum Einsatz. Mit fehlerfreiem Schießen und einer Zeit von 52:08,9 Minuten setzte er sich souverän durch.
Platz zwei sicherte sich der Norweger Isak Frey (2 Fehler/+1:11 Minuten), Bronze holte der Franzose Valentin Lejeune (1 Fehler/+1:13,3 Minuten).
Seidl landete mit nur einem Fehlschuss auf Rang vier - und verpasste das Podest um gerade einmal 1,2 Sekunden. Am Ende betrug sein Rückstand auf Guigonnat 1:14,1 Minuten. Besonders bitter: Nach dem letzten Schießen hatte der 21-Jährige sogar noch auf Silberkurs gelegen.
Der Grundstein für das knapp verpasste Edelmetall wurde früh gelegt. Nach dem ersten Schießen, bei dem ihm sein einziger Fehler unterlief, fiel Seidl zunächst auf Rang 70 zurück. Zu diesem Zeitpunkt führte Johannes Kühn das Feld an. In der Folge blieb Seidl jedoch makellos am Schießstand und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Auf der Schlussrunde fehlten ihm schließlich die entscheidenden Sekunden im Kampf um Bronze.

Leonhard Pfund mit überzeugender Leistung

Hinter Seidl präsentierte sich das deutsche Team insgesamt stark. Leonhard Pfund belegte mit zwei Fehlern Rang sieben (+1:34,8 Minuten), Simon Kaiser wurde trotz dreier Strafrunden Zehnter (+1:46,5 Minuten), Danilo Riethmüller landete ebenfalls mit drei Fehlern auf Rang elf (+1:51,1 Minuten). Vor allem Kaiser und Riethmüller überzeugten mit einer starken Laufleistung.
Weniger zufrieden dürften hingegen die erfahrensten Athleten im DSV-Aufgebot gewesen sein. Roman Rees (zwei Fehler/+3:00,7 Minuten) und Johannes Kühn (vier Fehler/+3:14,1 Minuten) kamen nicht über Platzierungen außerhalb der Top 20 hinaus.
Rees hatte 2022/23 noch Rang neun im Gesamtweltcup belegt, Kühn stand in seiner Karriere bereits fünfmal in Weltcup-Einzelrennen auf dem Podest.
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Highlights: Französische Dominanz im Massenstart

Quelle: Eurosport


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