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Franziska Preuß und Vanessa Voigt sorgen für Jubel beim DSV in Hochfilzen: Deutsches Doppelpodium in der Verfolgung
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Update 14/12/2024 um 14:58 GMT+1 Uhr
Franziska Preuß und Vanessa Voigt haben bei der Verfolgung der Frauen in Hochfilzen für zwei deutsche Podestplatzierungen gesorgt. Beim Erfolg der Französin Lou Jeanmonnot wurde Preuß, Sprintsiegerin des Vortages, aufgrund von drei Schießfehlern Dritte (+35,3 Sekunden). Teamkollegin Voigt (+33,8) blieb am Schießstand fehlerfrei und lief von Rang zwölf noch auf den zweiten Platz.
Highlight: Deutsches Duo läuft aufs Podium - Jeanmonnot gewinnt
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Franziska Preuß riss beim Zieleinlauf jubelnd die Arme nach oben, dann strahlte sie in ihrem Gelben Trikot gemeinsam mit Vanessa Voigt um die Wette. Mit dem aus der Hand gegebenen Sieg 24 Stunden nach ihrem Sprint-Erfolg haderte die 30-Jährige nur kurz, vielmehr überwog die Freude über das dritte Saisonpodest und die erfolgreiche Verteidigung der Gesamtweltcup-Führung.
Denn schließlich durfte sie nach Rang drei im Verfolgungsrennen sogar gemeinsam mit Teamkollegin Voigt aufs Treppchen klettern, die von Platz zwölf auf zwei eine furiose Aufholjagd hinlegte. Sie sei "zufrieden mit dem Podium, auch wenn drei Fehler nicht das Gelbe vom Ei sind", sagte Preuß im "ZDF": "Ich war zum ersten Mal da vorne in der Situation. Es ist schon eine andere Anspannung, aber hat Spaß gemacht."
Bis zur Rennhalbzeit hatte die in den Vorjahren von vielen gesundheitlichen Rückschlägen ausgebremste Hoffnungsträgerin in Führung gelegen, doch dann leistete sie sich im ersten Stehendanschlag zwei Fehler. Ein weiterer kam zum Abschluss hinzu.
"Heute habe ich mal schnelle viermal Null geschafft. Ohne Zögern, einfach schießen wie im Training", sagte Voigt: "Ich habe mich schon im Anschießen richtig gut gefühlt, es ist einfach geflutscht." Die Thüringerin stellte damit ihr bestes Karriereergebnis vom Sprint in Otepää am 11. März 2022 ein.
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"Abstand ist größer geworden!" Hochspannung auf der Schlussrunde
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Preuß im Gelben Trikot: "Genauso hart wie mit normaler Nummer"
Preuß hatte im Sprint am Freitag nach fast sechsjähriger Durststrecke wieder im Weltcup triumphiert und damit die Führung im Gesamtweltcup von der Schwedin Elvira Öberg erobert. Anders als im Vorjahr, als sie das Gelbe Trikot wegen einer Corona-Infektion direkt kampflos wieder abgeben musste, verteidigte sie nun einen Vorsprung von 29 Punkten auf Jeanmonnot. Auf der Schlussrunde rettete Preuß im Zweikampf mit der Schwedin Ella Halvarsson einen Podestplatz.
Flügel verlieh ihr das Gelbe Trikot nicht so wirklich. "Es ist genauso hart wie mit normaler Nummer", erzählte Preuß mit breitem Grinsen: "Ich habe versucht, dass ich nicht so oft nach unten schaue, damit ich es nicht so im Kopf habe." Sie habe diesmal "nicht so gut geschossen". Stehend habe "die Reizleitung nicht ganz zusammengepasst zwischen Hirn und Finger".
Vor den Traumtagen von Hochfilzen hatte die im Frühjahr an den Nasennebenhöhlen operierte Bayerin Preuß ihren bislang einzigen Weltcuperfolg am 20. Januar 2019 im Massenstart von Ruhpolding geholt. In der vergangenen Saison waren die deutschen Frauen ohne Sieg geblieben, den letzten Erfolg hatte die mittlerweile zurückgetretene Denise Herrmann-Wick im März 2023 geholt.
Zum Abschluss des Weltcups in Tirol stehen am Sonntag (11:30 und 14:15 Uhr live bei Eurosport und discovery+) die zweiten Staffeln des Winters an. In Kontiolahti hatte das junge deutsche Frauen-Quartett ohne Preuß mit Rang sieben enttäuscht, auch die Männer waren als Vierte am Podest vorbeigelaufen.
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(SID)
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Bö nicht zu schlagen: Norweger stürmt zum Sprint-Sieg - Highlights
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