Biathlon: IBU verkündet Strafe für Sturla Holm Lägreid und norwegischen Verband nach versehentlichem Schuss im Teamhotel

Die Internationale Biathlon-Union (IBU) hat im Zuge des versehentlich abgefeuerten Schusses von Sturla Holm Lägreid in einem Teamhotel im Rahmen des Weltcups von Lenzerheide ein Strafmaß verkündet. Der fünfmalige Weltmeister sowie der norwegische Verband wurden zu einer Geldstrafe verurteilt. Während sich Lägreid erleichtert zeigte, war der Verband mit dem Urteil nicht vollends zufrieden.

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Quelle: Eurosport

Neben einer Geldstrafe von 2500 Euro wurde der NSSF auch dazu angewiesen, seine Athleten zu einer speziellen Schulung zu schicken, um den richtigen Umgang mit Waffen zu lernen.
"Wir müssen diese Sanktionen akzeptieren, auch wenn wir in einigen Punkten nicht übereinstimmen. Am Ende hätte aber alles viel schlimmer kommen können", wurde Per Arne Botnan, Sportmanager der norwegischen Biathleten, vom "NRK" zitiert.
Lägreid, der sich bereits im Dezember hinsichtlich seines Fehlverhaltens einsichtig gezeigt hatte, war nach der Verkündung des Strafmaßes erleichtert. Der Staffel-Olympiasieger von Peking 2022 muss dem Verband 500 Euro zahlen.
"Ich habe versucht, es hinter mir zu lassen, aber die schlechten Gedanken waren die ganze Zeit da und sind auch schlimmer geworden", erklärte er. "Es ist gut, dass ich es jetzt abhaken und mich wieder zu 100 Prozent auf den Sport konzentrieren kann."
Die Strafe und die Teilnahme an dem Kur seien seiner Ansicht nach angemessen.
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Quelle: Eurosport

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