Johannes Dale: Junggesellenabschied in der Sauna mit einem Ringer, kaltem Fjord und unscharfem Diopter

Der norwegische Biathlet Johannes Dale hat sich vor Kurzem verlobt – nun stand sein Junggesellenabschied an, der es in sich hatte. Erst fuhr der 25-Jährige mit Freunden Kart und betrank sich in einer Sauna, bis ein professioneller Ringer kam und ihn in den kalten Oslofjord warf. Die Folgen am nächsten Tag beim Training waren deutlich: Beim Blick durch das Diopter konnte er nichts mehr erkennen.

Johannes Dale

Fotocredit: Getty Images

Dale erzählte beim norwegischen TV-Sender "TV2": "Wir sind direkt auf die Kartbahn gefahren und dann haben wir uns mit einem Glas von etwas Gutem in die Sauna gesetzt."
Dann betrat der professionelle Ringer Oskar Marvik die Sauna. Dieser nahm den Junggesellen auf die Schulter und warf ihn in weitem Bogen in den kalten Oslofjord. Am nächsten Tag hätte das Biathlon-Training für Dale eigentlich schon um 9 Uhr beginnen sollen – doch die Trainer zeigten sich einsichtig und verschoben es auf 16 Uhr.
Auch das brachte allerdings nicht viel, wie Dale verriet: "Das Schießtraining am Sonntag war nicht das Beste. Als ich durch das Diopter gesehen habe, war alles sehr verschwommen. Ich dachte, irgendwas ist falsch, aber dann habe ich realisiert, dass ich das Material heute nicht dafür verantwortlich machen kann."
Abschließend freute er sich über den gelungenen Abend: "Aber das war es wert. Ich werde mich lange an diesen Tag erinnern."
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