Biathlon-Weltcup: Frankreichs Herrenteam in dieser Saison so schlecht wie seit 27 Jahren nicht mehr

Das französische Biathlon-Team der Männer kommt im Weltcup überhaupt nicht in die Spur. Das Land, das Superstars wie Martin Fourcade, Raphael Poiree und Quentin Fillon Maillet hervorbrachte, hängt in dieser Saison den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Nach drei Stationen und acht Rennen steht für das aktuelle Team noch kein Podestplatz zu Buche, obwohl es aus mehreren Spitzenathleten besteht.

Quentin Fillon Maillet

Fotocredit: Getty Images

Aus dem aktuellen Aufgebot der Franzosen sticht Quentin Fillon Maillet heraus: 25 Weltcupsiege, ein Gesamtweltcupsieg 2021/22, 3 WM-Goldmedaillen und 2 Olympische Goldmedaillen kann er vorweisen. Dieses Jahr pendelte er in den acht bisherigen Rennen im Niemandsland zwischen Platz 6 (Lenzerheide - 12,5 km Verfolgung) und Platz 42 (Östersund - 20 km Einzel).
Émilien Jacquelin kann immerhin 4 WM-Goldmedaillen und 10 Weltcup-Siege vorweisen. Sein bester Platz diese Saison war der 6. (Hochfilzen - 12,5 km Verfolgung), der Schlechteste der 36. (Lenzerheide - 10 km Sprint).
Auch Athleten wie Fabien Claude, Éric Perrot und Antonin Guigonnat, die in der Vergangenheit mindestens einmal in einem Einzelrennen das Podest besteigen konnten, schafften dies in der bisherigen Saison nicht.
So steht nun nach den drei Rennstationen in Östersund, Hochfilzen und Lenzerheide eine historische Schlappe der französischen Männer zu Buche.
Wie das französische Wintersportmagazin "Nordic Mag" berichtete, war es in der Saison 1996/97, also vor 27 Jahren, zuletzt der Fall, dass nach acht Rennen kein Franzose auf dem Podium landete. Am Ende der Saison war es ein einziger: der spätere „Mister Weltcup“ Raphael Poiree, der im Sprint in Antholz Dritter wurde.
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Quelle: Eurosport

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