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Biathlon-Weltcup Oberhof: Nawrath verpasst Podest in der Verfolgung bei Fehlerfestival am Schießstand - Giacomel jubelt
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Update 10/01/2026 um 16:15 GMT+1 Uhr
Philipp Nawrath hat in der Schießlotterie beim Weltcup-Heimspiel in Oberhof seinen zweiten Podestplatz klar verpasst. Nach Platz zwei im Sprint fiel der 32-Jährige am Samstag in der Verfolgung mit sieben Strafrunden (+45,5 Sekunden) auf den 14. Platz zurück. Den Sieg sicherte sich wie bereits im Sprint der Italiener Tommaso Giacomel (6 Strafrunden) vor dem Norweger Martin Uldal (4/+4,5).
Highlights: Giacomel siegt - Nawrath mit Pech am Schießstand
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Philipp Nawrath stand bei der Zieleinfahrt die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. "Es hat nicht sein sollen", haderte der 32-Jährige am "ARD"-Mikrofon nach der verrückten Schießlotterie in der Verfolgung von Oberhof.
Lange auf Siegkurs gelegen, fiel Nawrath mit fünf Fehlern bei den beiden abschließenden Stehendschießen doch noch weit zurück - und vergab damit seinen zweiten Podestplatz im zweiten Rennen im Thüringer Wald.
Am Ende stand Platz 14 mit sieben Strafrunden bei Nawrath in der Ergebnisliste, der Rückstand zum erneuten Gewinner Tommaso Giacomel betrug 45,5 Sekunden. "Ich habe zwei, drei Runden vorne ziemlich Druck gemacht. Vielleicht war es zu viel. Vielleicht habe ich mein eigenes Rennen vernachlässigt", sagte Nawrath.
Nur 13 Sekunden nach Sprintsieger Giacomel war Nawrath in das Rennen gegangen - und übernahm dann nach dem ersten Schießen sogar die Führung. Doch der Traum vom ersten deutschen Einzelsieg bei den Männern nach Benedikt Doll am 5. Januar 2024 am Rennsteig platzte noch.
Die Bedingungen "waren schon beherrschbar", sagte Nawrath, der "aber leider nicht den richtigen Fokus" fand. "Heute hat es einfach nicht funktioniert, da ist auch viel Kopf dabei."
DSV-Team enttäuscht in Verfolgung
Für das DSV-Team war es eine enttäuschende Verfolgung. Hinter Nawrath wurde David Zobel als nächster Deutscher 22. (6/+1:32,6 Minuten), Lucas Fratzscher erreichte Platz 27 (4/+2:00,0). Justus Strelow belegte den 35. Rang (3/2:26,1), Johannes Kühn (4/+2:29,7) Platz 37. Philipp Horn, im Sprint noch starker Siebter, fehlte krankheitsbedingt.
An der Spitze jubelte wieder einmal Giacomel, auch wenn sich dieser sechs Strafrunden leistete. Damit übernahm der Italiener auch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden vom Norweger Johan-Olav Botn, der beim Weltcup in Thüringen krank fehlt.
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"Grande, Grande, Grande": Giacomel gewinnt Fehlerfestival in Oberhof
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Frauen-Staffel holt Podest
Die Frauen-Staffel sicherte sich hingegen am Nachmittag das Podest. Das Quartett aus Franziska Preuß, Janina Hettich-Walz, Julia Tannheimer und Selina Grotian kam als dritte Mannschaft ins Ziel.
Die Französinnen um Gesamtweltcupführende Lou Jeanmonnot gewannen vor den Norwegerinnen.
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(SID)
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