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Olympia 2026: Einzel-Trauma von Franziska Preuß geht weiter - Maren Kirkeeide ist neue Olympiasiegerin im Sprint
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Update 14/02/2026 um 19:24 GMT+1 Uhr
Biathletin Franziska Preuß hat bei den Olympischen Winterspielen im Sprint erneut die erhoffte Einzelmedaille verpasst. Die 31-Jährige leistete sich im Rennen über 7,5 km stehend einen Fehler und musste sich beim Überraschungssieg von Maren Kirkeeide aus Norwegen mit Rang sieben begnügen. Die Gesamtweltcupsiegerin liegt vor der Verfolgung am Sonntag über 10 km allerdings in Lauerstellung.
Highlights: Preuß schuppert - Norwegerin jubelt
Quelle: Eurosport
Die Enttäuschung war Franziska Preuß deutlich anzumerken, als sie im düsteren Zielraum von Antholz erneut mit leeren Händen dastand. Einmal mehr war es das Stehendschießen, das der 31-Jährigen die so ersehnte Einzelmedaille bei Olympia gekostet hatte.
Nach einem Fehler musste sich die Gesamtweltcupsiegerin beim Sprint über 7,5 km, in dem sich überraschend die Norwegerin Maren Kirkeeide Gold holte, mit Rang sieben begnügen.
"Klar schwingt Enttäuschung mit. Jedes Rennen ist eine coole Chance - und jetzt hat man es wieder nicht geschafft", sagte Preuß in der "ARD" frustriert.
Aber, ergänzte die Weltmeisterin kämpferisch mit Blick auf den Verfolger am Sonntag (14:45 Uhr bei Eurosport und HBO Max), in dem sie zumindest in Lauerstellung liegt: "Heute hat es Maren Kirkeeide durchgezogen. Man darf nie aufgeben. Morgen ist wieder ein neuer Tag."
Für Preuß, die mit der Mixed-Staffel Bronze geholte hatte, ist es in einem olympischen Einzelrennen die vorletzte Chance, sich ihren großen Traum doch noch zu erfüllen. Am kommenden Samstag steht dann noch der Massenstart auf dem Programm der Winterspiele. Der Druck wird immer größer.
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Franziska Preuß muss weiter auf eine Einzelmedaille bei den Olympischen Winterspielen warten
Fotocredit: Getty Images
Preuß will "Thema Medaillen ausblenden"
Deshalb müsse sie es jetzt schaffen, betonte die Biathletin aus Ruhpolding, "dieses Thema Medaillen komplett auszublenden und wirklich im Hier und Jetzt zu sein, immer im Wesentlichen." Und dann brauche es eben "ein perfektes Rennen, das ist das Ziel. Für was es dann auch immer reicht."
Im Sprint hatte Preuß 1:00,1 Minuten Rückstand auf Kirkeeide. Die Norwegerin, die in den Rennen zuvor noch enttäuscht hatte, verdrängte nach fehlerfreier Schießleistung im Schlussspurt die Französin Oceane Michelon noch um minimale 3,8 Sekunden von der Spitze. Bronze holte Lou Jeanmonnot (1/+23,7). Das französische Team bestätige mit nun schon sieben Medaillen nach fünf Rennen seine Ausnahmestellung.
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Preuß blickt auf Verfolgung: "Medaillenthema komplett ausblenden"
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Vanessa Voigt, undankbare Vierte im Einzel, blieb fehlerfrei, konnte aber gesundheitlich angeschlagen nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Sie kam auf Rang zwölf. Julia Tannheimer leistete sich bei ihrer Olympia-Premiere liegend zwei Fehler (+1:32,3) und wurde 19. Selina Grotian erlebte mit drei Fehlern (2:22,6) wie schon im Einzel als 52. einen Tag zum Vergessen.
"Ich bin einfach nur enttäuscht", sagte die 21-Jährige restlos bedient. Sie war allerdings kurzfristig für Janina Hettich-Walz eingesprungen. Die 29-Jährige, immerhin Achte im Einzel, musste wegen Magenproblemen passen und fehlt damit auch im Verfolger.
DSV-Männer in Verfolgung am Sonntag chancenlos
Die deutschen Männer haben nach einem durchwachsenen Sprint in der Verfolgung über 12,5 km am Sonntag (11:15 Uhr bei Eurosport und HBO Max) kaum noch Chancen.
Philipp Horn geht als Zehnter und bester DSV-Athlet mit schon über einer Minute Rückstand ins Rennen. David Zobel, Justus Strelow und Philipp Nawrath liegen noch weiter zurück.
"Das Paket ist sehr groß", sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling. Man könne sich aber "ein bisschen Selbstvertrauen zurückholen", um dann nächste Woche in der Staffel "anzugreifen".
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(SID)
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Geburtstagskind Nawrath: "Ich wollte es heute zu sehr erzwingen"
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