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Olympia 2026: Tommaso Giacomel noch (kein) Teil der Party - Italiener hofft auf seine Paradedisziplin Massenstart
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Update 19/02/2026 um 20:06 GMT+1 Uhr
Tommaso Giacomel sollte einer der italienischen Superstars bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo werden. Doch während das Gastgeberland eine rauschende Olympia-Party feiert, läuft der Biathlet den Ansprüchen deutlich hinterher. Giacomels letze Hoffnung auf eine Versöhnung mit den Spielen vor den heimischen Fans ist nun seine Paradedisziplin Massenstart.
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Tommaso Giacomel ist bei seinem Heimspiel kaum wiederzuerkennen. Und nein, das liegt nicht nur an der großen Kapuze seiner Armani-Jacke, unter der sich der Biathlet abseits der Loipe immer wieder vor den Blicken versteckt.
Als einer der Hoffnungsträger der Gastgeber für die Winterspiele auserkoren, enttäuschte "Tommy" bislang auf ganzer Linie - und ist so (noch) kein Teil der großen italienischen Olympia-Party.
Mit vier Saisonsiegen im Gepäck und als Nummer zwei des Gesamtweltcups war Giacomel zum Highlight angereist, die Rennen in Antholz sollten auch seine große Show werden. Doch statt Jubel überwogen bislang Ärger und Verzweiflung, seit Silber in der Mixed-Staffel zum Auftakt läuft nichts zusammen.
"Ich habe versagt", sagte Giacomel nach seinem völlig verkorksten 22. Platz im Sprint, kämpfte dabei mit den Tränen: "Ich bin sehr enttäuscht." Er glaube, "das Schlimmste ist, dass ich als Favorit oder einer der Favoriten hierhergekommen bin. Das macht mich sehr wütend."
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Giacomel nicht auf einer Stufe mit Brignone und Vittozzi
Nur allzu gerne würde er sich in die italienische Gold-Reihe zu Comeback-Queen Federica Brignone, Eisschnelllauf-Überfliegerin Francesca Lollobrigida oder seiner Biathlon-Landsfrau Lisa Vittozzi gesellen.
Doch wie eine Franziska Preuß oder seine Landsfrau Dorothea Wierer kämpft auch Giacomel bislang mit dem erhöhten Druck auf der großen olympischen Bühne.
Die weiße Fahne will er aber nicht vorzeitig schwenken, mit dem Massenstart der Männer am Freitag (14.15 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) bleibt noch eine allerletzte Chance auf eine Einzelmedaille. "Der Massenstart ist das Format, in dem ich bislang den meisten Erfolg hatte", blickt Giacomel optimistisch voraus.
Zwei Weltcupsiege im Massenstart
Im Januar 2025 hatte er den Massenstart beim Weltcup in Ruhpolding gewonnen und so seinen ersten Sieg gefeiert, und auch im Dezember gewann er das Rennen über 15 Kilometer im französischen Le Grand Bornand. Es sei "das Format, das mir am besten gefällt", sagte Giacomel.
Und so lebt sein Traum, doch noch ein Teil der großen italienischen Olympia-Party zu werden.
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(SID)
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