Biathlon-Weltcup in Östersund: Hanna Öberg mit Rekord-Aufholjagd in der Verfolgung - 50 Plätze gut gemacht
Update 09/12/2025 um 11:04 GMT+1 Uhr
Hanna Öberg blickt auf einen durchwachsenen Weltcup-Start in ihrer Heimat Östersund zurück. Die Schwedin verbuchte zwar zwei Top-Ten-Platzierungen in Einzel und Verfolgung, im Sprint aber landete sie nach fünf Schießfehlern nur auf Rang 59. Umso erstaunlicher dafür die Aufholjagd in der Verfolgung: Ganze 50 Plätze machte Öberg gut - und stellte dabei einen neuen Rekord im Biathlon-Weltcup auf.
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Quelle: Eurosport
"Ich weiß auch nicht, was im Sprint los war", sagte Öberg nach dem Rennen in einem Instagram-Video der Internationalen Biathlon Union (IBU).
"Heute lief es wieder normal, als sei ich zurück im normalen Business", fügte sie breit grinsend hinzu.
Im Sprint von Östersund war Öberg nach fünf Schießfehlern bei zehn Schüssen als 59. gerade noch so überhaupt in die Verfolgung gekommen. Dort zeigte die Einzel-Olympiasiegerin von 2018 aber wieder ihr volles Potenzial.
Beim Sieg der Österreicherin Lisa Theresa Hauser machte Öberg gleich 50 Plätze gut und wurde schließlich Neunte - eine derartige Aufholjagd hatte es im Weltcup zuvor noch nie gegeben.
Fourcade gratuliert - Öberg überzeugt am Schießstand
Entsprechend beeindruckt waren auch die Kommentare unter dem IBU-Beitrag bei Instagram. So kommentierte beispielsweise die französische Biathlon-Legende Martin Fourcade anerkennend: "Was für eine Leistung!"
Dabei blieb Öberg selbst in der Verfolgung nicht makellos, auch hier leistete sich die Schwedin zwei Schießfehler. Allerdings stellte sie mit 1:33 Minuten die schnellste Schießzeit aller Konkurrentinnen und legte so den Grundstein für ihr späteres Top-Ten-Ergebnis.
Auch in der Loipe gehörte Öberg am Sonntag zu den Besten, lieferte hinter Justine Braisaz-Bouchet aus Frankreich und der Slowenin Anamarija Lampic die drittschnellste Laufzeit.
Bereits am Freitag geht es für die Biathletinnen im Weltcup weiter. Im österreichischen Hochfilzen steht am Freitag (14:15 Uhr auf Eurosport und discovery+) zunächst der Sprint an.
Dann vielleicht ja wieder mit einer bärenstarken Hanna Öberg.
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Quelle: Eurosport
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