Tommaso Giacomel spricht über Zusammenbruch im Massenstart bei Olympia 2026: Gefühlt, "als würde ich ersticken"

Tommaso Giacomel hat sich gegenüber "NRK" zu seinem Zusammenbruch im Biathlon-Massenstart bei Olympia 2026 geäußert. Der Italiener war nach dem zweiten Schießen zunächst langsamer geworden und hat das Rennen kurz darauf abgebrochen. "Mein Körper hat mir in vielen Rennen geholfen, aber im olympischen Massenstart hat er sich dazu entschieden, zu stoppen", sagte der 25-Jährige.

"Das ist ein Schock": Giacomel steigt im Massenstart plötzlich aus

Quelle: Eurosport

Sein Herz habe nach dem zweiten Liegend-Anschlag angefangen, "extrem schnell" zu schlagen, berichtete Giacomel: "Das ist nicht normal, weil man nach dem Schießen für gewöhnlich etwas ruhiger ist. Aber es fühlte sich an, als würde ich ersticken, weil ich nicht normal atmen konnte."
Die Gefühle während des Vorfalls seien immer noch präsent. "Ich hatte Angst, als ich angehalten bin. Ich habe die Skier abgenommen und mich hingesetzt", erzählte der Silber-Medaillengewinner in der Mixed-Staffel: "Ich habe viele Leute um mich herum gesehen, die sehr große Angst hatten. Dann habe ich auch Angst bekommen. Es war eine neue Erfahrung."
Im Krankenhaus richteten sich seine Gedanken prompt auf den restlichen Saisonverlauf, so Giacomel, der das Klinik-Personal fragte, wann er mit dem Training für den Weltcup in Kontiolahti beginnen könne: "Die Antwort der Ärzte war, dass ich mich nicht vorbereiten kann, weil ich wahrscheinlich eine Operation brauche."
Letztlich wurde bei Giacomel ein angeborener Herzfehler entdeckt, der zwar nicht lebensgefährlich, aber bedrohlich genug für einen Eingriff ist. Das Aufflammen des Problems sei aber nicht ungewöhnlich gewesen.
Das Aufflammen des Problems sei aber nicht ungewöhnlich gewesen. "Der Arzt hat gesagt, dass ich ihn schon hatte, als ich geboren wurde, dies normalerweise aber erst erkannt wird, wenn man zwischen 25 und 29 Jahre alt ist", erklärte der Südtiroler.
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Quelle: Eurosport


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