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Moskauer Gericht spricht Alexander Subkow Sotschi-Gold zu

Erst aberkannt, dann zugesprochen: Sotschi-Gold für Subkow
Von SID

22/11/2018 um 15:48Aktualisiert 22/11/2018 um 17:42

Ein Gericht in Moskau hat Bobfahrer Alexander Subkow die zwei aberkannten Goldmedaillen von den Olympischen Winterspielen in Sotschi wieder zugesprochen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Subkow die Medaillen wegen seiner Beteiligung am Staatsdopingskandal in Russland entzogen, der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Entscheidung des IOC bestätigt.

Obwohl das Urteil des CAS und des IOC, als Veranstalter der Olympischen Spiele, für die Einstufung als Olympiasieger entscheidend ist, darf sich Subkow (44) in seinem Heimatland nun wieder Olympiasieger von Sotschi nennen. Subkow sagte:

"Mein Status als Olympiasieger auf russischem Boden ist wichtig für mich."

Subkow war einer von elf russischen Athleten, deren Klagen vom CAS kurz vor den Spielen in Pyeongchang abgewiesen worden waren. In 28 weiteren Fällen hatte der höchste Sportgerichtshof die vom IOC verhängten lebenslangen Sperren aufgehoben. Subkow ist heute trotz des Urteils Präsident des russischen Bobverbandes RBF.

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